Abreißkalender, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ab-reiß-ka-len-der
Wortzerlegung abreißen1Kalender
eWDG, 1967

Bedeutung

Kalender mit abreißbaren Blättern

Typische Verbindungen zu ›Abreißkalender‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abreißkalender‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abreißkalender‹

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Sie stand auf dem weiten Platz wie das rote Datum auf dem Abreißkalender.
Benjamin, Walter: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.), Gesammelte Schriften Bd. 4,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1932-1938], S. 232
In früheren Jahrzehnten pflegten die Blätter eines „Abreißkalenders“ den Tag nicht zu überleben, den sie anzeigten; sie wanderten in den Papierkorb.
Die Zeit, 31.12.1953, Nr. 53
Gegen Abend Voriges Jahr gab es keine Abreißkalender, aber wenigstens Papptafel-Kalender.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 5
Die denkt womöglich, hier gäbe es was mit Wasserspülung und Abreißkalender.
Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 78
Der Papiermangel ist so groß, daß nirgends ein Abreißkalender aufzutreiben war.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1943. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1943], S. 380
Zitationshilfe
„Abreißkalender“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abrei%C3%9Fkalender>, abgerufen am 13.07.2020.

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