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Abreißkalender, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Abreißkalenders · Nominativ Plural: Abreißkalender
Aussprache 
Worttrennung Ab-reiß-ka-len-der
Wortzerlegung abreißen1 Kalender
eWDG

Bedeutung

Kalender mit abreißbaren Blättern

Verwendungsbeispiele für ›Abreißkalender‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie stand auf dem weiten Platz wie das rote Datum auf dem Abreißkalender. [Benjamin, Walter: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.), Gesammelte Schriften Bd. 4,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1932-1938], S. 232]
Gegen Abend Voriges Jahr gab es keine Abreißkalender, aber wenigstens Papptafel‑Kalender. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 5]
Doch nun hat wieder ein neuer Tag im Abreißkalender der Ewigkeit begonnen. [Die Zeit, 16.05.1997, Nr. 21]
Mitten auf der breiten freien Wand hängt ein Abreißkalender vom Lebensmittelhändler. [Die Zeit, 29.11.2007, Nr. 49]
Das Wort „Abblocken“ scheint in zahlreichen Amtskammern rot auf den Abreißkalendern zustehen. [Die Zeit, 07.09.1979, Nr. 37]
Zitationshilfe
„Abreißkalender“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abrei%C3%9Fkalender>.

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