Abschaffung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abschaffung · Nominativ Plural: Abschaffungen
Aussprache 
Worttrennung Ab-schaf-fung
Wortbildung  mit ›Abschaffung‹ als Letztglied: Bargeldabschaffung
eWDG

Bedeutung

Beseitigung, Aufhebung
Beispiel:
die Abschaffung der Sklaverei, von Mängeln, einer Bestimmung

Thesaurus

Synonymgruppe

Typische Verbindungen zu ›Abschaffung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abschaffung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abschaffung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus der Abschaffung des Besonderen wird auch noch hämisch das Besondere gemacht. [Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 176]
Dennoch ist er zugleich Opfer für die Abschaffung des Opfers. [Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 64]
In dieser späteren Phase drängte man auch energischer auf die Abschaffung heidnischer Bräuche. [Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 27458]
Die Literatur, müde von ihren Triumphen, übt sich in ihrer eigenen Abschaffung. [Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42]
Seit Jahren schon sind Rufe nach einer Reform, sogar nach einer Abschaffung zu vernehmen. [Die Zeit, 13.06.1997, Nr. 25]
Zitationshilfe
„Abschaffung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abschaffung>.

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