Absentismus

Worttrennung Ab-sen-tis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
historisch häufige, gewohnheitsmäßige Abwesenheit der Großgrundbesitzer von ihren Gütern
2.
Arbeitsmedizin (bezogen auf die Gesamtbelegschaft eines Betriebes in Prozenten ausgedrücktes) Fernbleiben vom Arbeitsplatz (durch Arbeitsunfähigkeit, Pausen o. Ä.)

Thesaurus

Psychologie, Ökonomie
Synonymgruppe
gewohnheitsmäßiges Fernbleiben  ●  Absentismus  fachspr., lat.
Assoziationen
Antonyme
  • Präsentismus  fachspr.

Verwendungsbeispiele für ›Absentismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am weitesten verbreitet ist der Absentismus in den Klassen 7 bis 9. [Die Welt, 23.04.2003]
Die Traumata der Vergangenheit müssen dazu herhalten, einen unzeitgemäßen weltpolitischen Absentismus zu tarnen. [Die Zeit, 10.02.1964, Nr. 06]
Bei jeder künftigen Intervention oder bei unverzeihlichem Absentismus der Regierung werden wir aber das schmale Heftchen schnellstens zur Hand nehmen. [Die Zeit, 08.03.1963, Nr. 10]
Das Fernsehen trägt, sagen Bistro‑Kundige, die Hauptschuld am Absentismus einstiger Stammgäste. [Die Zeit, 17.07.1995, Nr. 29]
Billigen Sie den diplomatischen Absentismus Frankreichs bei den Ost‑West‑Verhandlungen über Berlin und die Abrüstung? [Archiv der Gegenwart, 2001 [1962]]
Zitationshilfe
„Absentismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Absentismus>.

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