Absteigequartier

GrammatikSubstantiv
WorttrennungAb-stei-ge-quar-tier
WortzerlegungabsteigenQuartier
eWDG, 1967

Bedeutung

Nachtquartier
verhüllend Gasthaus von zweifelhaftem Ruf

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich bedeutet Nordhausen für ihn nicht viel mehr als ein Absteigequartier.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 03.03.1930
Sie kamen auch selten zu Fuß von ihrem Absteigquartiere nach dem Schloß.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Sie hatte Mönche hineingesetzt, aber ausdrücklich sich darin ein Absteigequartier vorbehalten.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.03.1904
In Assisi entstanden auf einem Stückchen geschenkten Landes ein paar Hütten, ein Absteigequartier, kein Kloster.
Borst, Arno: Religiöse und geistige Bewegungen im Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 2989
Eine Schwester der Mutter, »Juliane«, wohnte mit ihrer Familie in Haagen, dort hatten wir ein Absteigequartier.
Thoma, Hans: Im Winter des Lebens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 24499
Zitationshilfe
„Absteigequartier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Absteigequartier>, abgerufen am 21.10.2019.

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