Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. Stimmabgabe
  2. 2. Angleichung, Anpassung
eWDG

Bedeutungen

1.
Stimmabgabe
Beispiele:
eine Wahl durch Abstimmung
eine geheime, offene, namentliche Abstimmung (über etw.)
ein Antrag kommt, gelangt zur Abstimmung
einen Antrag zur Abstimmung vorlegen
papierdeutscheinen Antrag zur Abstimmung bringen
wir kommen (damit) zur Abstimmung
gehobenzur Abstimmung schreiten
aus der Abstimmung mit großer Mehrheit hervorgehen
die Abstimmung ergab nur eine geringe Mehrheit
bei der Abstimmung in der Minderheit bleiben
2.
Angleichung, Anpassung
Beispiele:
die Abstimmung von Farben, Plänen, Veranstaltungen aufeinander
in Abstimmung mit den Staatsorganen
Kaufmannssprachedie Abstimmung der (Waren)listen, Buchungen
Rundfunkdie Abstimmung des Empfängers (= Einstellung des Schwingungskreises)

Thesaurus

Synonymgruppe
Absprache · Abstimmung · Koordination · Koordinierung
Synonymgruppe
Synonymgruppe
Abstimmen · Abstimmung · Entscheidung · Urteilsfindung
Synonymgruppe
Abstimmung · Stimmabgabe · Urnengang · Votum · Wahl · Wahlgang  ●  Kür  veraltet · Stimmungstest  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(gegenseitige) Abstimmung · Informationsabgleich · Rebriefing
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Abstimmung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abstimmung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abstimmung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neben der Abstimmung ist auch die Stellung der Farben zueinander wichtig. [o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 81]
Eine relative Mehrheit läßt sich bei jeder Abstimmung, wenn sich nicht alle enthalten, erzielen. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 190]
Dieser Antrag ist gestellt worden, und ich stelle diesen Antrag zur Abstimmung. [Runge, Erika (Hg.), Bottroper Protokolle, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1968, S. 138]
Was ich für am allerschlimmsten halte, ist die moralische Wirkung dieser Abstimmung. [Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 20.01.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16369]
Der Kanzler bittet, äußerst unüblich, sein Kabinett um formale Abstimmung. [Die Zeit, 29.04.1998, Nr. 19]
Zitationshilfe
„Abstimmung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abstimmung>.

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