Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Abstraktheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ab-strakt-heit · Abs-trakt-heit
Grundformabstrakt

Typische Verbindungen zu ›Abstraktheit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abstraktheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abstraktheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch ihre reduktive Kraft, ihre Abstraktheit, ihre sinnliche Leere ist sie vielleicht in der Lage, eigene Bilder im Leser hervorzurufen. [Süddeutsche Zeitung, 04.03.1995]
Das scholastische Denken des Mittelalters war von derselben Abstraktheit wie die ganze Kunst jener Zeit. [Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 168]
Indem die Ideale sich derart mit keiner Tendenz vermittelten, kam zur Abstraktheit die undialektische Statik. [Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 179]
Es gilt zu diesen, in ihrer Abstraktheit nichtssagenden Worten, wieder eine Beziehung zu finden, sie als aktiven Teil in unser Leben einzubauen. [Eberlein, Gisela: Autogenes Training für Fortgeschrittene, Düsseldorf: Wien Econ Verlag 1974, S. 102]
Gerade in seiner Abstraktheit wird es der gestellten Aufgabe gerecht. [Die Zeit, 24.06.1999, Nr. 26]
Zitationshilfe
„Abstraktheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abstraktheit>.

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