Abstufung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Abstufung · Nominativ Plural: Abstufungen
Aussprache
WorttrennungAb-stu-fung (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Abstufung‹ als Letztglied: ↗Gehaltsabstufung · ↗Geschwindigkeitsabstufung · ↗Gradabstufung · ↗Helligkeitsabstufung · ↗Tarifabstufung · ↗Tonabstufung · ↗Wertabstufung
eWDG, 1967

Bedeutung

allmählicher, stufenweiser Übergang
Beispiele:
die soziale Abstufung (= Staffelung)
die Abstufungen der Tonstärke, des Hitzegrades
Farben in verschiedenen Abstufungen (= Abtönungen)
Es entstehen die vielfachen Abstufungen zwischen Volkstümlich und Gebildet [FringsSprache u. Gesch.1,12]
die unzähligen Abstufungen der Hoffnung oder Verzweiflung [KafkaSchloß235]

Thesaurus

Synonymgruppe
Abschattung · Abstufung · ↗Nuance · ↗Nuancierung · ↗Schattierung · ↗Stich (in) · ↗Tönung · ↗Zwischenstufe · feiner Unterschied
Assoziationen
Synonymgruppe
Abstufung · ↗Stufung
Synonymgruppe
Abstufung · ↗Ausdehnung · ↗Ausmaß · ↗Größe · ↗Maß · ↗Umfang · ↗Weite  ●  Maße  veraltet
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bonität Farbton Grauton Grundfarbe Helligkeit Kolorit Kreditrating Kreditwürdigkeit Lebensschutz Rating Rating-Agentur Ratingagentur Schattierung US-Bonität US-Kreditwürdigkeit Weiß Zwischenton beiderseitig delikat dynamisch farblich fein feinsinnig graduell hierarchisch klanglich mannigfach qualitativ quantitativ subtil

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abstufung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Risiko einer Abstufung des Ratings von Frankreich darf man gar nicht berufen.
Die Zeit, 26.12.2011, Nr. 52
Dazwischen sind natürlich alle Abstufungen denkbar, vielleicht sind auch mehrere Plätze verschiedener Qualität an einem Ort die Lösung.
Süddeutsche Zeitung, 10.03.2004
Die ganze nationale Bewegung war antisemitisch, in den verschiedensten Abstufungen.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 101
Zu den inhaltlichen Arten des Variierens kommt noch eine quantitative Abstufung im Charakter des Dominierens selbst.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 24
Diese Abstufungen lassen sich aber nicht mehr auf ökonomisch-soziale Ursachen zurückführen.
Lukács, Georg: Geschichte und Klassenbewußtsein, Neuwied u. a.: Leuchterhand 1970 [1923], S. 159
Zitationshilfe
„Abstufung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abstufung>, abgerufen am 24.10.2019.

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