Abtrieb, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Abtrieb(e)s · Nominativ Plural: Abtriebe
Aussprache 
Worttrennung Ab-trieb
Grundform abtreiben
Wortbildung  mit ›Abtrieb‹ als Letztglied: ↗Almabtrieb · ↗Kahlabtrieb

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. das Herabtreiben des Viehs von der Alm
  2. 2. [Forstwesen] Abholzung
eWDG

Bedeutungen

1.
das Herabtreiben des Viehs von der Alm
Gegenwort zu Auftrieb
Beispiel:
der herbstliche Abtrieb des (Alpen)viehs
2.
Forstwesen Abholzung
Beispiel:
der Abtrieb der Stämme

Thesaurus

Physik
Synonymgruppe
Abtrieb [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›Abtrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abtrieb‹.

Verwendungsbeispiele für ›Abtrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Autos erzeugen bis zu dreimal so viel Abtrieb wie sie wiegen.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2002
Man kann links bleiben und drüber donnern oder nach rechts ziehen, vorbeifahren und den Abtrieb behalten.
Der Tagesspiegel, 01.06.2003
Der Wagen hat deutlich mehr Abtrieb, man merkt das schon ganz simpel beim Bremsen.
Die Welt, 10.03.2000
Der eigentliche Abtrieb ist vorbei, doch das Publikumsspektakel beginnt erst jetzt.
Die Zeit, 11.09.1995, Nr. 37
Der unter der W-Linie liegende Ast der Kurve bedeutet Abtrieb.
Eck, Bruno: Technische Strömungslehre, Berlin: Springer 1941, S. 162
Zitationshilfe
„Abtrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abtrieb>, abgerufen am 25.02.2021.

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