Abundanz

WorttrennungAb-un-danz
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich, Wissenschaft (große) Häufigkeit; Häufigkeit, Dichte des Vorkommens, Fülle

Thesaurus

Synonymgruppe
Abundanz · ↗Opulenz · ↗Reichhaltigkeit · ↗Üppigkeit
Assoziationen
  • (ein) Überangebot (an) · (ein) Überfluss an · ausufernd (viel) · entschieden zu viel · mehr als genug · ↗zu viel · zu viel des Guten · über und über · ↗übergenug · ↗überreichlich · ↗überzählig  ●  (ein) Overkill an  engl., fig. · auf keine Kuhhaut gehen  ugs., fig. · des Guten zu viel  geh. · doppelt und dreifach  ugs. · jenseits von Gut und Böse  ugs. · nicht mehr feierlich  ugs. · noch und nöcher  ugs., scherzhaft · ↗viel zu viel  ugs.

Verwendungsbeispiele für ›Abundanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ist es Medium einer asketischen Übung, ein Statement gegen den Abundanz?
Süddeutsche Zeitung, 30.05.2000
In der Findigkeit erweist sich seine Abundanz, und jede Reduzierung des Menschen - selbst auf die Philosophie - wäre irrig.
Die Zeit, 03.12.1998, Nr. 50
Die Abundanz der Eindrücke, die uns täglich über Zeitung und Film und Fernsehen vor Augen stehen, reduziert die Bildsucht des sprachlichen Ausdrucks.
Die Zeit, 05.07.1974, Nr. 28
Jede vermeidliche Inkongruenz, jede Unvollständigkeit, jede logische Differenz oder Abundanz der beschreibenden Gedanken bedeutet einen Verlust, ist unökonomisch.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Zitationshilfe
„Abundanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abundanz>, abgerufen am 22.01.2020.

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