Abzug, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Abzug(e)s · Nominativ Plural: Abzüge
Aussprache
WorttrennungAb-zug (computergeneriert)
Grundformabziehen
Wortbildung mit ›Abzug‹ als Erstglied: ↗Abzugsbügel · ↗Abzugsfeder · ↗Abzugsgraben · ↗Abzugshahn · ↗Abzugshebel · ↗Abzugskamin · ↗Abzugskanal · ↗Abzugsloch · ↗Abzugsrinne · ↗Abzugsrohr · ↗Abzugsschach · ↗Abzugsschacht · ↗abzugsfrei · ↗abzugsfähig
 ·  mit ›Abzug‹ als Letztglied: ↗Bürstenabzug · ↗Dunstabzug · ↗Fahnenabzug · ↗Farbabzug · ↗Fotoabzug · ↗Gasabzug · ↗Gehaltsabzug · ↗Gesamtabzug · ↗Gewichtsabzug · ↗Handabzug · ↗Korrekturabzug · ↗Lohnabzug · ↗Luftabzug · ↗Preisabzug · ↗Probeabzug · ↗Punktabzug · ↗Rauchabzug · ↗Sonderausgabenabzug · ↗Steuerabzug · ↗Truppenabzug · ↗Vorsteuerabzug
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
meist im Singular
das Fortziehen, Wegziehen
a)
Abmarsch
Beispiele:
der Abzug des Heeres, der Besatzung
den Gegner zum Abzug zwingen
zum Abzug blasen, auffordern
Abgang, Weggang
Beispiele:
ein freier, ehrenvoller, ungehinderter Abzug
so nahm sie ... unter Trompeten und Pauken schnell ihren Abzug [EichendorffTaugenichts3,29]
b)
Abflug
Beispiel:
der Abzug der Vögel im Herbst
c)
Beispiel:
der Abzug des Gewitters, Rauches
2.
Stelle des Wegziehens, Öffnung zum Entweichen
Beispiele:
der Abzug für den Rauch, das Gas, die Luft
der Abzug des Teiches (= Abfluss)
3.
Verminderung, Herabsetzung
Beispiele:
ein Abzug vom Gehalt, am Lohn, Etat, Gewicht
die Preise verstehen sich in bar, ohne Abzug
nach Abzug der Unkosten (von der Gesamtrechnung) (= nach Abrechnung der Unkosten (von der Gesamtrechnung))
papierdeutsch die Unkosten in Abzug bringen (= sie abziehen)
4.
meist im Plural
Abgabe, Steuer
Beispiele:
hohe, geringe, monatliche Abzüge vom Einkommen
jährliche Abzüge an Einkünften aus Grundbesitz, Vermietungen
ohne Abzüge
die Abzüge festsetzen, ausrechnen, einbehalten
5.
Feuerhebel an Schusswaffen
Beispiele:
er hatte den Finger am Abzug
der Abzug knackte
6.
Übertragung
a)
Kopie
Beispiel:
der Abzug des Films
b)
Abdruck
Beispiele:
der Abzug des Schriftsatzes
ein Abzug in (Druck)fahnen, zur Korrektur
der Abzug eines Kupferstiches
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

ziehen · ungezogen · abziehen · Abzug · abzüglich · anziehen · Anzug · anzüglich · aufziehen · Aufzug · ausziehen · Auszug · beziehen · Beziehung · beziehungsweise · Bezug · bezüglich · erziehen · Erzieher · Erziehung · nachziehen · Nachzügler · überziehen · Überzieher · Überzug · umziehen · Umzug · verziehen · Verzug · vollziehen · Vollzug · vorziehen · Vorzug · vorzüglich · zuziehen · zuzüglich
ziehen Vb. ‘mit Kraft zu sich her oder hinter sich her bewegen, zerren, zu ganzer Länge ausdehnen, aufziehen, züchten, sich fortbewegen’, reflexiv ‘sich dehnen, in die Länge erstrecken’; zusammen mit einem Substantiv dient ziehen häufig zur Umschreibung eines Verbalbegriffs, vgl. in Zweifel ziehen ‘bezweifeln’ (16. Jh.), Lehren ziehen ‘lernen’ (18. Jh.); ahd. ziohan (8. Jh.), mhd. ziehen, asächs. tiohan, mnd. tēn, tīen, mnl. tīen, afries. tiā, aengl. tēon, anord. (nur Part. Prät.) toginn ‘gezogen’, got. tiuhan ‘führen’ (germ. *teuhan). Außergerm. vergleichen sich griech. dadýssesthai (δαδύσσεσθαι) ‘zerrissen werden’, dé͞ukein (δεύκειν) ‘denken, nachdenken, Sorge tragen’, lat. dūcere ‘ziehen, schleppen, führen, leiten’, mkymr. dygaf (aus *dukami) ‘bringe’. Zugrunde liegt ie. *deuk- ‘ziehen’. Dazu gehören aus dem germ. Sprachbereich die unter ↗Zaum, ↗Zeug, ↗Zeuge, ↗zögern, ↗Zögling, ↗Zucht, ↗zucken, ↗zücken, ↗Zug, ↗Zügel behandelten Wörter sowie auch ↗Herzog (eigentlich ‘Heerführer’, s. d.). Zum Part. Prät. gezogen in der Bedeutung ‘erzogen’ gehört ungezogen Adj. ‘unartig, ungehorsam’, ahd. ungizogan ‘noch nicht erzogen, unbändig’ (8. Jh.), mhd. ungezogen ‘ohne gehörige Bildung, unartig, zuchtlos’. abziehen Vb. ‘durch Ziehen entfernen, herunterziehen, wegnehmen, weggehen, vermindern, subtrahieren’, ahd. abaziohan (9. Jh.), mhd. abeziehen; Abzug m. ‘Vorgang, Ergebnis des Abziehens, Weggang, abgezogener Betrag, Vorrichtung zum Ableiten’, mhd. abezuc; abzüglich Präp. (besonders in der Kaufmannssprache) ‘mit Abzug von, abgerechnet’ (19. Jh.), vgl. schon (md.) abezogelich (15. Jh.). anziehen Vb. ‘an sich heranziehen, straff ziehen, Kleidung anlegen’, mhd. aneziehen, auch ‘anklagen, beschuldigen’ (eigentlich ‘etw. als Beweis heranziehen’); Anzug m. ‘Vorwurf, Beschuldigung, Anmarsch, Ankunft’ (15. Jh.), im Anzuge sein ‘im Anmarsch sein, bevorstehen, beginnen’ (16. Jh.), ‘Kleidung’ (Ende 16. Jh., geläufig seit 18. Jh.), dann speziell ‘Jacke und Hose’, spätmhd. anzuc ‘Anzug (im Schachspiel)’; anzüglich Adj. ‘auf Unangenehmes, Peinliches anspielend, ungehörig, zweideutig’ (16. Jh.), vgl. anzügliche und schimpfliche Wort (17. Jh.), zu frühnhd. anzug ‘Vorwurf, Beschuldigung’ (s. oben); daneben auch im Sinne von ‘anziehend’ (Anfang 16. Jh., noch bei Goethe). aufziehen Vb. ‘durch Ziehen öffnen, in die Höhe ziehen, großziehen, erziehen, eine Feder spannen, ins Werk setzen, necken’, ahd. ūfziohan ‘emporziehen’ (um 1000), mhd. ūfziehen ‘sich erheben, in die Höhe ziehen, emporheben, auf-, erziehen, fördern, pflegen’; Aufzug m. ‘Vorrichtung zum Hochziehen, Hochfahren’, dann (ab 17. Jh.) ‘Aufmarsch, Festzug, Prozession’, mhd. ūfzuc ‘Vorrichtung zum In-die-Höhe- Ziehen, Aufschub, Anziehung, Einfluß’; Aufzug im Sinne von ‘Aufmachung’ (17. Jh.) ist eigentlich ‘die Art und Weise, wie man vor anderen aufzieht’, dann eingeschränkt auf ‘Kleidung’; die Bedeutung ‘Schauspielakt’ (seit 17. Jh.) stammt aus dem feierlichen Auftritt der Schauspieler zu Beginn eines Aktes. ausziehen Vb. ‘herausziehen, in die Länge ziehen, auseinanderziehen, ablegen, aus-, entkleiden, ausplündern, einen Auszug machen, exzerpieren, wegziehen, wegmarschieren, die Wohnung aufgeben’, ahd. ūʒziohan (9. Jh.), mhd. ūʒziehen ‘aus-, herausziehen, sich entfernen, in den Krieg ziehen, entkleiden, ausnehmen, befreien’; Auszug m. ‘das Ausziehen, Abmarsch, Auswanderung, Teilabschrift, Exzerpt, Extrakt’, mhd. ūʒzuc ‘Auszug, Einwand, Widerrede, Ausflucht, Ausnahme’. beziehen Vb. ‘auf, über etw. ziehen, (be)spannen, regelmäßig erhalten, in einen bestimmten Zusammenhang bringen’, reflexiv ‘sich berufen auf, verweisen auf’, ahd. biziohan ‘festbinden, über-, zusammenziehen, zusammenfügen, wegnehmen’ (8. Jh.), mhd. beziehen ‘zu etw. kommen, erreichen, überziehen, ein Kleid besetzen, füttern, an sich nehmen, einziehen’; Beziehung f. ‘Verbindung, innerer Zusammenhang, wechselseitiges Verhältnis, Bezug(nahme), Anspielung, Hinsicht’ (17. Jh.); beziehungsweise Konj. ‘oder vielmehr, genauer gesagt, im anderen Fall’ (Mitte 18. Jh.), älter beziehlicher Weise (17. Jh.); Bezug m. ‘Bezugnahme, Hinsicht, Beziehung, das Beziehen (von Waren), Überzug’ (Anfang 18. Jh.; Einzelbeleg schweiz. 1483); vgl. ahd. bizog ‘Decke’ (Hs. 11./12. Jh.), mhd. bezoc ‘Unterfutter’; bezüglich Adj. ‘sich auf etw. beziehend’ (vereinzelt 16. Jh., häufig seit Ende 18. Jh.); auch Präp. (19. Jh.). erziehen Vb. ‘jmdn., besonders ein Kind, geistig und charakterlich formen, seine Neigungen und Fähigkeiten entfalten’, ahd. irziohan ‘ziehen, aufziehen, erziehen’ (8. Jh.), mhd. erziehen, eigentlich ‘herausziehen’; die Bedeutung des Verbs steht seit ahd. Zeit unter dem Einfluß von lat. ēducāre ‘auf-, großziehen, ernähren, erziehen’; Erzieher m. (17. Jh., vereinzelt 15. Jh.), Erziehung f. (um 1500). nachziehen Vb. ‘hinter sich herziehen, fester anziehen, nachzeichnen, verstärken, nachfolgen’, ahd. nāhziohan (um 1000), mhd. nāchziehen; Nachzügler m. ‘wer verspätet eintrifft, Nachkömmling’, zuerst (1792) bei Goethe im Sinne von ‘hinter dem Heere zurückbleibender Soldat, Marodeur’, gebildet zu heute nicht mehr gebräuchlichem Nachzug ‘Nachhut eines Heeres’. überziehen Vb. (in trennbarer Verbindung) ‘ein Kleidungsstück über den Körper ziehen, (über etw. anderes) anziehen’ (17. Jh.); vgl. die Wendung jmdm. eins, ein paar überziehen ‘jmdm. einen Hieb, Hiebe versetzen, jmdn. schlagen’ (um 1600); (in untrennbarer Verbindung) ‘mit einem Überzug versehen, bedecken, bespannen’, auch mit Krieg überziehen ‘zum Kriegsschauplatz machen’, das Konto überziehen ‘mehr abheben, als auf dem Konto steht’; ahd. ubarziohan ‘verziehen’ (Hs. 12. Jh.), mhd. überziehen ‘über etw. ziehen, an sich ziehen, gewinnen, bedecken, überfallen, besetzen, übertreffen’; Überzieher m. ‘leichter Herrenmantel’ (Mitte 19. Jh.), früher ‘Überziehrock der Männerkleidung’ (18. Jh.); Überzug m. ‘auswechselbare Hülle, Bezug, dünne Decke, Schicht, Auflage’, auch frühnhd. überzog ‘Überfall, feindlicher Angriff’ (15. Jh.), ahd. ubarzug ‘Kleidungsstück’ (Hs. 13. Jh.). umziehen Vb. (trennbar) ‘in eine andere Wohnung ziehen, den Wohnsitz wechseln, ein anderes Kleid, einen anderen Anzug anziehen, die Kleidung wechseln’ (18. Jh.), älter ‘herum-, umherziehen, -schweifen, -wandern’ (Anfang 16. Jh.), (untrennbar) ‘sich um … herumbewegen, ziehend umkreisen, mit etw. rings umgeben, bedecken’, reflexiv ‘sich bewölken, beziehen’, mhd. umbeziehen ‘umgeben, -zingeln, überfallen, herumziehen’; Umzug m. ‘das Umherziehen, (feierlicher) Aufzug, Festzug’ (Anfang 16. Jh.), ‘Wohnungswechsel’ (19. Jh.). verziehen Vb. ‘durch Ziehen in eine vom Normalen, Üblichen abweichende Form bringen, verzerren, die Wohnung, den Wohnort wechseln, falsch, nicht in der richtigen Weise erziehen, verwöhnen, zu dicht stehende junge Pflanzen herausziehen, vereinzeln’, reflexiv ‘allmählich weiterziehen und verschwinden, sich (unauffällig) entfernen’, ahd. firziohan ‘wegnehmen, entziehen, falsch erziehen’ (8. Jh.), mhd. verziehen ‘auseinanderziehen, herausziehen, entfernen, hinziehen, aufschieben, verzögern’; Verzug m. ‘Verzögerung, Rückstand im Erfüllen einer Verpflichtung’, mhd. verzuc, verzoc, auch ‘Einspruch, Einwand’. vollziehen Vb. ‘in die Tat umsetzen, ausführen, vollstrecken’, reflexiv (seit 19. Jh.) ‘vor sich gehen, geschehen, ablaufen’, ahd. fol(l)aziohan ‘unterstützen helfen, vollenden’ (8. Jh.), mhd. vol(le)ziehen ‘vollständig ziehen, ausführen, unterstützen, gemäß verfahren, genügen, befriedigen’, eigentlich ‘etw. bis zum Ende, zum Ziele ziehen’; Vollzug m. ‘Verwirklichung, Ausführung, Vollstreckung’, mhd. volzuc. vorziehen Vb. ‘nach vorn ziehen, hervorziehen, vor etw. ziehen, bevorzugen, lieber mögen, für später Vorgesehenes auf einen früheren Zeitpunkt legen, zuerst in Angriff nehmen’, ahd. furiziohan ‘hervorziehen, vorbringen, etw., jmdn. vorziehen’ (10. Jh.), mhd. vür-, vorziehen (frühnhd. für-, vorziehen) ‘vorführen (Pferd), darlegen, anführen, geltend machen, vorenthalten’; Vorzug m. ‘Vergünstigung, Vorteil, Vorrang, Vorrecht’, mhd. vürzuc, vürzoc (frühnhd. Für-, Vorzug); auch im Sinne von ‘wertvolle, vortreffliche Eigenschaft, Vorzüglichkeit, gute Seite’ (seit 17. Jh.); vorzüglich Adj. ‘hervorragend, ausgezeichnet, vortrefflich’ (18. Jh.). zuziehen Vb. ‘durch Heranziehen schließen, zusammenziehen, festziehen, herbeirufen, von auswärts an den hiesigen Ort ziehen’, sich etw. zuziehen (z. B. etw. Übles, eine Krankheit, 18. Jh.), ahd. zuoziohan ‘anziehen, (die Bogensehne) spannen’ (um 1000), mhd. zuoziehen ‘zuziehen, zufügen, schließen, entgegenziehen, jmdm. zusetzen’; zuzüglich Präp. (besonders in der Kaufmannssprache) ‘hinzukommend, hinzuzurechnen’ (20. Jh.), wohl nach abzüglich (s. oben) gebildet.

Thesaurus

Synonymgruppe
Abgaskanal · Abzug · ↗Abzugsrohr · ↗Esse · ↗Kamin · ↗Rauchfang · ↗Schlot · ↗Schornstein  ●  ↗Rauchfang  österr.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Kamineffekt · Naturzug
Synonymgruppe
Abbildung · ↗Ablichtung · Abzug · ↗Aufnahme · ↗Bild · ↗Bildnis · ↗Fotoaufnahme · ↗Fotografie · ↗Lichtbild  ●  ↗Foto  Hauptform · Ausbelichtung  fachspr. · ↗Bildwerk (urheberrechtlich)  fachspr. · ↗Positiv  fachspr. · ↗Vergrößerung  fachspr.
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Abzug · ↗Subtraktion
Assoziationen
Synonymgruppe
Abfahrt · ↗Abgang · ↗Abreise · Abzug · ↗Aufbruch · ↗Fahrtbeginn · ↗Fortgang · ↗Start · Verschwinden · ↗Weggang
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Abzug · ↗Dunstabzug · ↗Entlüfter · ↗Klimaanlage
Synonymgruppe
Abschlag · Abzug · ↗Aktionspreis · ↗Nachlass · ↗Preisabschlag · ↗Preisabzug · ↗Preisermäßigung · ↗Preisnachlass · ↗Preissenkung · ↗Rabatt · ↗Sonderpreis · herabgesetzter Preis
Assoziationen
  • Abzug vom Rechnungsbetrag · Barzahlungsnachlass · Rechnungsabzug (bei Einhaltung der Skontofrist) · ↗Skonto
  • Beigabe · ↗Bonus · ↗Dreingabe · ↗Extra · ↗Nachschlag · ↗Naturalrabatt · ↗Zugabe  ●  ↗Bonbon  fig. · ↗Draufgabe  österr.
  • Erstattung · ↗Restitution · ↗Rückerstattung · Rückgewähr · ↗Rückvergütung · ↗Rückzahlung · Zurückzahlung  ●  ↗Refundierung  fachspr., österr.
  • Aktionsware · als Schnäppchen · als Sonderangebot · aus dem 1-Euro-Laden · besonders preisgünstig · fast umsonst · herabgesetzt · praktisch für umsonst · preisreduziert · rabattiert · ↗reduziert · runtergesetzt · unter Einstandspreis · unter Preis · verbilligt · vom Schnäppchen-Markt · vom Wühltisch · zu Dumpingpreisen · zum (einmaligen) Sonderpreis · zum Schleuderpreis · zum Spottpreis  ●  (im Preis) heruntergesetzt  Hauptform · hinterhergeworfen (bekommen)  variabel, fig. · als Super-Schnäppchen  ugs. · fast geschenkt  ugs. · für ein Butterbrot  ugs. · für ein Trinkgeld  ugs., fig. · für einen Apfel und ein Ei  ugs. · ↗günstig  ugs. · nachgeschmissen bekommen  ugs., fig. · super-günstig  ugs. · vom Grabbeltisch  ugs. · von der Resterampe  ugs.
  • Abgeld · ↗Abschlag · Ausgabeabschlag · ↗Damnum · ↗Disagio

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alliierter Amerikaner Armee Besatzungstruppe Blauhelm Bundeswehr Finger Gaza-Streifen Gazastreif Gazastreifen Golan-Höhe Israeli Kampftruppe Russe Soldat Steuer Streitkraft Truppe UN-Truppe US-Soldat US-Truppe Westjordanland Zeitplan bedingungslos einseitig israelisch schrittweise sofortig verbleiben vollständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Abzug‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleichzeitig ließ der Druck der libanesischen Opposition auf den Abzug nicht nach.
Der Tagesspiegel, 08.03.2005
Am nächsten Tag machen wir im Lager alles für unseren Abzug bereit.
Die Zeit, 14.10.2004, Nr. 43
Mit richtigem Filter jedoch geht die Freude in einen lebenslänglichen Abzug über.
Spoerl, Alexander: Mit der Kamera auf du, München: Piper 1957, S. 98
Aber gerade an diesem Abende kamen die Abzüge nicht zur gewöhnlichen Zeit.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 5048
Da sie einen Sturm, der schwere Verluste drohte, nicht wagen wollten, gewährten sie ihnen freien Abzug.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. IV,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1901], S. 23914
Zitationshilfe
„Abzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Abzug>, abgerufen am 16.12.2018.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
abzotteln
Abzocker
abzocken
Abzocke
abzittern
abzüglich
Abzugsbügel
abzugsfähig
Abzugsfähigkeit
Abzugsfeder