Accentus
WorttrennungAc-cen-tus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Sprechgesang in der Liturgie der katholischen und protestantischen Kirche
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Anfang steht selbstverständlich accentus als Übersetzung des griech. prosodia; beides bedeutet buchstäblich »Zugesang«.
Handschin, Jacques: Akzent. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 28537
4) Den Accentus als Gesangsmanier beschreibt Praetorius als Ausfüllung eines Intervalls (auch Unisonus) durch eine bis fünf Zwischennoten.
o. A.: A. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 182
Im mittelalterlichen Deutschland, vor allem in der Erzdiözese mainz, wurde der Accentus Moguntinus verwandt, eine Kombination beider Tubae.
Jammers, E.: Concentus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 21111
Zitationshilfe
„Accentus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Accentus>, abgerufen am 23.01.2018.

Weitere Informationen …