Achtgroschenjunge, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungAcht-gro-schen-jun-ge
WortzerlegungachtGroschenJunge1
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend, veraltet billiger Spitzel, gekauftes Subjekt
Beispiel:
Wenn es nun doch kein Achtgroschenjunge war [SeghersSiebtes Kreuz4,255]

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich hatte er begriffen, warum ihm der Achtgroschenjunge mit der Schirmmütze nachgelaufen war.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 188
Zitationshilfe
„Achtgroschenjunge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Achtgroschenjunge>, abgerufen am 19.01.2019.

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