Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Achtundvierziger, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Achtundvierzigers · Nominativ Plural: Achtundvierziger
Aussprache 
Worttrennung Acht-und-vier-zi-ger
eWDG

Bedeutung

Teilnehmer, Anhänger der bürgerlichen Revolution von 1848

Verwendungsbeispiele für ›Achtundvierziger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was vielen der in diesem Band vorgestellten "Achtundvierziger" wohl mehr behagt haben dürfte. [Der Tagesspiegel, 18.01.1998]
Als aufrechter Achtundvierziger hätte er sich jedoch einen Platz in der Literaturgeschichte verdient. [Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 172]
Aber auch manche Achtundvierziger außerhalb der Partei kamen mir freundlich entgegen. [Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1516]
Er glaubt den deutschen Historikern Vernachlässigung der »Achtundvierziger« vorwerfen zu können. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 316]
Während der sechziger Jahre hat man in Deutschland begonnen, die Achtundvierziger zu amnestieren. [Die Zeit, 03.10.2011, Nr. 40]
Zitationshilfe
„Achtundvierziger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Achtundvierziger>.

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