Ackerbürger, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAcker-bür-ger (computergeneriert)
WortzerlegungAckerBürger
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch Ackerbau treibender Kleinstädter
Beispiel:
Bei einfachen Ackerbürgern, in einfacher Umgebung [ViebigBerliner Novellen128]

Verwendungsbeispiele für ›Ackerbürger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Ackerbürger gebrauchen nämlich für ihr Land in der Regel mehr Dung, als sie bei ihrem beschränkten Viehbestand produzieren können.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Rieke und Paul sind Ackerbürger, aber Paul will kämpfen, der Sold lockt ihn, und er verliert ein Bein bei Magdeburg.
Die Zeit, 11.10.1985, Nr. 42
Jungenschaftsführer Nickel, Sohn eines Ackerbürgers, meldete sich freiwillig als Späher.
Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 52
Schließlich haben die Ackerbürger dem wilden Luch Wiesen und Äcker abgerungen.
Die Welt, 18.01.2003
Ostern 1523 wurde Müntzer versuchsweise Pfarrer an der Johanniskirche in Allstedt, einer kleinen Stadt von Handwerkern und Ackerbürgern.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 6922
Zitationshilfe
„Ackerbürger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ackerb%C3%BCrger>, abgerufen am 22.01.2020.

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