Ackerbürger, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Ackerbürgers · Nominativ Plural: Ackerbürger
Aussprache 
Worttrennung Acker-bür-ger
Wortzerlegung Acker Bürger
Wortbildung  mit ›Ackerbürger‹ als Erstglied: Ackerbürgerstadt
eWDG

Bedeutung

historisch Ackerbau treibender Kleinstädter
Beispiel:
Bei einfachen Ackerbürgern, in einfacher Umgebung [ ViebigBerliner Novellen128]

Verwendungsbeispiele für ›Ackerbürger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Ackerbürger gebrauchen nämlich für ihr Land in der Regel mehr Dung, als sie bei ihrem beschränkten Viehbestand produzieren können. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Doch es gab bei Ackerbürgers immer ein gut geschmiertes Stück Bauernbrot, und dafür wäre ich damals durchs Feuer gegangen. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Rieke und Paul sind Ackerbürger, aber Paul will kämpfen, der Sold lockt ihn, und er verliert ein Bein bei Magdeburg. [Die Zeit, 11.10.1985, Nr. 42]
Honoratioren, Handwerker und auch die »hochehrenwerten Herren Ackerbürger« sollten erscheinen und das Dampfroß an den Platz seiner Tätigkeit geleiten. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Jungenschaftsführer Nickel, Sohn eines Ackerbürgers, meldete sich freiwillig als Späher. [Kempowski, Walter: Tadellöser & Wolff, München: Hanser 1971 [1971], S. 52]
Zitationshilfe
„Ackerbürger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ackerb%C3%BCrger>.

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