Ackerbürgerstadt

WorttrennungAcker-bür-ger-stadt (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

früher Stadt, in der vornehmlich Ackerbürger u. -bürgerinnen leben

Thesaurus

Synonymgruppe
Ackerbürgerstadt · ↗Landstadt  ●  Oppidum  fachspr., historisch · ↗Provinznest  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

einstig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Ackerbürgerstadt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man braucht nicht in der Chronik nachzulesen, man weiß auch so: Joachimsthal war eine Ackerbürgerstadt.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 40
Aber Handel und Gewerbe bleiben in bescheidenen Grenzen, und Werne ist vornehmlich Ackerbürgerstadt.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 291
Mit einer behutsamen Restaurierung könne das einstige Flair der Ackerbürgerstadt im Zentrum "wieder erlebbar" gemacht werden.
Die Welt, 03.04.2002
Das Stadtbild, das sich dem Besucher heute noch bietet, geht auf die Blütezeit Königsbergs als wohlhabende Ackerbürgerstadt zurück.
Süddeutsche Zeitung, 29.09.1997
Außer Güstrow sind alle Ortschaften zwischen Schwerin und Neubrandenburg entweder Dörfer oder Ackerbürgerstädte.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 231
Zitationshilfe
„Ackerbürgerstadt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ackerbürgerstadt>, abgerufen am 19.03.2019.

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