Adabei, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungAda-bei
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

österreichisch, umgangssprachlich jmd., der überall dabei sein will, sich überall wichtig und dazugehörig fühlt

Thesaurus

Synonymgruppe
Berühmtheit · Prominenter · ↗Star · bekannte Persönlichkeit · berühmte Persönlichkeit  ●  ↗V. I. P.  engl. · ↗VIP  engl. · Adabei  ugs., österr. · ↗Promi  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Adabei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Promi

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Adabei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Adabei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Adabei sagt nichts, sein Handy ist aus, unterm Festnetz meldet sich niemand.
Süddeutsche Zeitung, 13.03.2004
Die "Adabeis" - wie in Wien umtriebige Gesellschaftslöwen heißen - kamen dagegen auf ihre Kosten.
Der Tagesspiegel, 03.03.2000
In Westdeutschland war das der Übergang von der Studentenbewegung zur Renaissance der intellektuellen Adabeis.
konkret, 1981
Was immer Mao in und für China war - der deutsche wie der französische Maoismus war der strikte Antikommunismus der Adabeis.
konkret, 1998
Da hat die Schickeria ihren Auftritt, dann der Schmarotzer und Adabei.
Die Zeit, 28.02.1992, Nr. 10
Zitationshilfe
„Adabei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Adabei>, abgerufen am 26.01.2020.

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