Adamsapfel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAdams-ap-fel (computergeneriert)
WortzerlegungAdamApfel
eWDG, 1967

Bedeutung

hervortretender Teil des Schildknorpels am Kehlkopf
Beispiel:
der große braune Adamsapfel des dürren Halses hüpfte auf und ab [WerfelMusa Dagh220]

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Kehlkopf  ●  Adamsapfel  ugs. · ↗Larynx  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Adamsapfel · ↗Pampelmuse · Riesenorange  ●  ↗Grapefruit  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hals Kragen hüpfen hüpfend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Adamsapfel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Plötzlich hatte ich das Messer am Hals, sofort, von hinten, unterm Adamsapfel.
Süddeutsche Zeitung, 12.06.1997
Ich schaute ihm, während er die Gläser kippte, auf den Adamsapfel.
Grass, Günter: Die Blechtrommel, Darmstadt: Luchterhand 1959, S. 225
Er war schlaksig, dünn, der Adamsapfel war groß und sprang ihm beim Singen auf und ab.
Der Tagesspiegel, 16.05.1998
Endlich sah ich wieder seine kleinen Ohren, die breiten Fingernägel, den Adamsapfel.
Schulze, Ingo: Simple Storys, Berlin: Berlin-Verl. 1998, S. 19
Sein eiserner Adamsapfel schnurrte geölt im Winde, beim Laufen der Bise entgegen.
Ball, Hugo: Tenderenda der Phantast. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 5158
Zitationshilfe
„Adamsapfel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Adamsapfel>, abgerufen am 16.02.2019.

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