Adventskalender, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Adventskalenders · Nominativ Plural: Adventskalender
Nebenform Adventkalender · Substantiv · Genitiv Singular: Adventkalenders · Nominativ Plural: Adventkalender
Aussprache  [atˈvɛnʦkaˌlɛndɐ] · [at'vɛntkaˌlɛndɐ]
Worttrennung Ad-vents-ka-len-der ● Ad-vent-ka-len-der
Wortzerlegung  Advent Kalender
Dieses Stichwort finden Sie im DWDS-Weihnachtsglossar.
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Adventskalender
Adventskalender
(Yvonne Bentele, CC BY-SA 4.0)
Adventskalender
Adventskalender
etw., mit dem ab dem 1. Dezember die verbleibenden Tage bis Heiligabend abgezählt werden können (und das für jeden Tag eine Überraschung wie Bilder, Geschichten, Süßigkeiten bereithält)
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein riesiger, überdimensionaler Adventskalender; ein virtueller, kulinarischer Adventskalender; der größte, erste Adventskalender
als Akkusativobjekt: einen Adventskalender basteln, präsentieren, kaufen
in Präpositionalgruppe/-objekt: etw. in einen Adventskalender verwandeln; die Türchen im, am Adventskalender; [ein Fensterchen] im Adventskalender öffnen
hat Präpositionalgruppe/-objekt: ein Adventskalender mit Schokolade; ein Adventskalender für Kinder
als Genitivattribut: das [24.] Türchen des Adventskalenders
Beispiele:
Ab morgen können wir wieder jeden Morgen ein Türchen des Adventskalenders öffnen. Dahinter kommen Schokolade, Bilder oder Spielfiguren zum Vorschein. Beim Adventskalender der Deutschen Mathematiker‑Vereinigung (DMV) ist das anders. Wer dessen Türchen öffnet, muss eine harte Nuss knacken – eine Mathe‑Aufgabe. [Norddeutsche Neueste Nachrichten, 30.11.2012]
»Ist mir egal, wie alt ich bin – ich will einen Adventkalender!« Das lässt sich ganz einfach damit begründen, dass die Vorweihnachtszeit schlichtweg nicht dasselbe wäre, hätte man keinen. Weil es nichts Besseres gibt, als den Tag mit einem Stück Schokolade oder einer anderen Überraschung zu beginnen, ist das wohl unser absoluter Höhepunkt der Bräuche im Advent in Österreich. Das versüßt – wortwörtlich – den Morgen und das tägliche Öffnen des Kästchens führt uns stets vor Augen, wie schnell das große Fest näher rückt. [Typische Adventbräuche in Österreich, 04.12.2019, aufgerufen am 01.09.2020]
Vor mehr als 100 Jahren kam der erste gedruckte Adventskalender auf den Markt. Er enthielt 24 Bilder und einen Papierbogen mit 24 Feldern. Die Kinder durften jeden Tag ein Bild ausschneiden und in ein Feld kleben. Kurze Zeit später gab es auch schon die ersten Adventskalender, die mit Schokolade gefüllt werden konnten. [Badische Zeitung, 27.11.2012]
Kristina H[…] war zwar mit ihren Vorbereitungen für die Adventszeit in diesem Jahr etwas spät dran, aber sie würde es sich nie nehmen lassen, den Adventskalender für ihren Freund selbst zu basteln. […] Von einem Kranz herab hängen verschiedene Geschenke – Schokolade und andere Kleinigkeiten – hübsch verpackt. Zusätzlich gibt es größere Geschenke für Nikolaus und für den 24. Dezember, den Heiligen Abend. [Die Welt, 02.12.2004]
Auch deutsche Software‑Anbieter betreiben heftig die PC‑Vermarktung überkommener Weihnachtsbräuche. So offeriert die Software‑Agentur »Multimedis« aus Bremen einen wiederverwendbaren, weil rein digitalen Adventskalender: Statt Papptüren lassen sich, durch Anklicken mit der Computer‑Maus, 24 Bildschirmfenster öffnen; dahinter wartet (statt Schokolade) virtueller Schnickschnack, beispielsweise digitale Kurzfilmchen. [Der Spiegel, 20.12.1993]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Adventskalender‹, ›Adventkalender‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Adventskalender‹.

Zitationshilfe
„Adventskalender“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Adventskalender>, abgerufen am 24.10.2021.

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