Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Affenstall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Affenstall(e)s · Nominativ Plural: Affenställe
Aussprache 
Worttrennung Af-fen-stall
Wortzerlegung Affe Stall
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend
1.
Affenkäfig
2.
als zu eng, ungemütlich, unwürdig empfundene Unterkunft
3.
Anzahl von Menschen, von denen jeder macht, was er will

Typische Verbindungen zu ›Affenstall‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Affenstall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Affenstall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort lehnen in vielen Fenstern Patienten und Schwestern, rotweißes Plastikband markiert hier den Affenstall. [Süddeutsche Zeitung, 19.07.2000]
Er ist in dieser Wortverknüpfung vielleicht aus Hitze wie im Affenstall verkürzt. [Röhrich, Lutz: Affe. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 229]
Dienstboten jagen die adeligen Herrschaften durch den Park, aus einem Wald wird ein Affenstall, Eigensinn wird zu Irrsinn. [Süddeutsche Zeitung, 01.09.2004]
Der Affenstall war mal ein Transformatorenhäuschen, die Affen teilen es mit den Kängurus und den zwei übrig gebliebenen Kamelen. [Der Tagesspiegel, 12.10.2003]
Hundemüde im Affenstall Viel zu langweilig scheint es dem Magotaffen im Nürnberger Tiergarten zu sein. [Süddeutsche Zeitung, 30.11.1994]
Zitationshilfe
„Affenstall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Affenstall>.

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