Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Agilität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Agi-li-tät
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

agil · Agilität
agil Adj. ‘(körperlich, geistig) beweglich, wendig’, in der Mitte des 17. Jhs. aus gleichbed. frz. agile entlehnt, das auf lat. agilis ‘leicht beweglich, lenksam, behend’ zurückgeht, eine Adjektivbildung zum Verb lat. agere ‘treiben, in Bewegung setzen, handeln’ (s. agieren). – Agilität f. ‘Beweglichkeit, Gewandtheit’ (Frühbeleg Ende des 16. Jhs., geläufig seit Ende 18. Jh.), nach gleichbed. frz. agilité, lat. agilitās (Genitiv agilitātis).

Thesaurus

Synonymgruppe
Agilität · Beweglichkeit · Wendigkeit

Typische Verbindungen zu ›Agilität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Agilität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Agilität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Warum viele diesen Wert in der Praxis nicht erreichen werden, liegt an der Agilität des Motors. [Süddeutsche Zeitung, 04.05.2002]
So ist er zwar komfortabel zu fahren, aber die Agilität läßt etwas zu wünschen übrig. [Süddeutsche Zeitung, 25.02.1995]
Und doch legt der Wagen zu unserer Überraschung eine erstaunliche Agilität an den Tag. [Die Welt, 05.03.2005]
Aber die Agilität des Golf, auf dessen Technik er baut, erreicht er nicht. [Bild, 13.03.2004]
Und er hing geradezu am Gas, bewegte sich mit einer verblüffenden Agilität. [Der Tagesspiegel, 08.11.2003]
Zitationshilfe
„Agilität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Agilit%C3%A4t>.

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