Agraffe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Agraffe · Nominativ Plural: Agraffen
Aussprache
WorttrennungAg-raf-fe (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Schmuckspange (zum Zusammenhalten von Kleidungsstücken)
2.
Architektur klammerförmige Verzierung am Schlussstein eines Rundbogens, die dessen Scheitel mit dem Gesims darüber verbindet
3.
Medizin Wundklammer

Thesaurus

Synonymgruppe
Agraffe · ↗Schmuckspange  ●  ↗Spange  Hauptform · ↗Fibel  fachspr., historisch · Fürspann  fachspr., historisch
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Klampe · Klampen · ↗Klampfe · Klampfen · ↗Krampe · ↗Krampen  ●  Agraffe  schweiz. · U-Hakerl  bair., österr.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hatte Mantel und Wams beschmutzt, den Hut zerknüllt, Feder und Agraffe versteckt.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 282
Er war reich mit Straußfedern garniert und mit blitzenden Agraffen verziert.
Die Zeit, 21.10.1988, Nr. 43
In der Gemahlin Locken blitzt die Agraffe auf im Band von Taft.
Tucholsky, Kurt: Der Kriegslieferant. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1916], S. 819
Sie ist von der Länge eines Streichhölzchens oder einer Agraffe, schwarzbraun mit perligem Glanz.
Die Welt, 24.12.1999
Aus dem Ausschnitt der rotseidenen Weste quoll ein schwarzer Schal hervor, breit und bauschig, zusammengehalten von einer Agraffe, einer goldenen Lyra mit silbernen Saiten.
Hermann, Georg [d.i. Borchardt, Georg Hermann]: Jettchen Gebert, Berlin: Fleischel 1919 [1906], S. 9
Zitationshilfe
„Agraffe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Agraffe>, abgerufen am 20.07.2019.

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