Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ahnenbild, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ahnenbild(e)s · Nominativ Plural: Ahnenbilder
Aussprache 
Worttrennung Ah-nen-bild
Wortzerlegung Ahn Bild, Ahne Bild
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Bild, Gemälde, das einen Ahnen oder eine Ahne darstellt
2.
Ethnologie Ahnenfigur

Verwendungsbeispiele für ›Ahnenbild‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der dunklen Halle hingen ein paar verstaubte Ahnenbilder an den Wänden. [Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 25]
Ähnlich wie dann in Rom ist das Ahnenbild ein wesentliches Instrument des Totenkultes. [Geyer, H.-G.: Kunst. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 34130]
Der alte Mann sah drohend zu den Ahnenbildern auf und fuhr sich mit der Hand über die weißen Brauen. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 187]
Über den Zweck meines Besuches unterrichtet, wendet er sich den Ahnenbildern zu. [Die Zeit, 18.03.1966, Nr. 12]
Das Kind ging langsam die Reihe der Ahnenbilder entlang, blieb hier und da stehen und sah zu ihnen hinauf, die Hände auf dem Rücken zusammengelegt. [Wiechert, Ernst: Das einfache Leben, München: Ullstein Taschenbuchverl. 2000 [1946], S. 186]
Zitationshilfe
„Ahnenbild“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ahnenbild>.

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