Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ahnengrab, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Ahnengrab(e)s · Nominativ Plural: Ahnengräber
Worttrennung Ah-nen-grab
Wortzerlegung Ahn Grab, Ahne Grab
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Ethnologie Grab des Urahns einer Sippe (das bei vielen, besonders germanischen Stämmen eine große Bedeutung hat)

Verwendungsbeispiele für ›Ahnengrab‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer in Wilhelmsburg ein Haus kauft, erwirbt den Platz im Ahnengrab oft automatisch mit. [Die Welt, 24.08.1999]
Der Damm würde die Weidegebiete des Volkes unter Wasser setzen und ihre Ahnengräber fluten und zerstören. [Die Zeit, 23.07.2012 (online)]
Wer aber zwischen den Zeilen liest, spürt die Sehnsucht nach einer vergangenen Welt, nach Fluß und Reisfeldern, nach Dschungel und Ahnengräbern. [Die Zeit, 05.09.1986, Nr. 37]
Die Ahnengräber der Familie Tschiang in Xikou in der chinesischen Küstenprovinz Zhejiang sind fein herausgeputzt worden. [Die Zeit, 06.11.1981, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Ahnengrab“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ahnengrab>.

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