Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Ahnenprobe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Ahnenprobe · Nominativ Plural: Ahnenproben
Worttrennung Ah-nen-pro-be
Wortzerlegung Ahn Probe, Ahne Probe
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

historisch Nachweis der adligen Abstammung

Verwendungsbeispiele für ›Ahnenprobe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst die weitere Entwicklung führte dann zum Erbcharisma, schließlich zur »Ahnenprobe«. [Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.), Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. I, Tübingen: Mohr 1920 [1916-1919], S. 307]
Außer den Namen und gelegentlichen Ahnenproben sind die Wappen der Ritter zur Erklärung ihrer Herkunft verwertet. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 430]
Die ursprüngliche Ahnenprobe ist durch Statut vom 20. Februar 1848 abgeschafft worden. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 17727]
Gleichzeitig mauerten die Zünfte durch immer ausführlichere Ahnenproben, und die Collegia Medica folgten diesem Beispiel. [Süddeutsche Zeitung, 18.11.1994]
Zitationshilfe
„Ahnenprobe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ahnenprobe>.

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