Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Akazie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Akazie · Nominativ Plural: Akazien
Aussprache 
Worttrennung Aka-zie
Wortbildung  mit ›Akazie‹ als Erstglied: Akazienbaum
Herkunft zu gleichbedeutend akakíagriech (ἀκακία)
eWDG

Bedeutung

Baum mit gefiederten Blättern und weißen, stark duftenden Blüten
bildlich
Beispiel:
salopp, scherzhaftdas ist, um auf die Akazien zu klettern (= um den Verstand zu verlieren)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Akazie f. in tropischen und subtropischen Gebieten beheimateter Baum (oder Strauch) aus der Familie der Mimosengewächse, im Dt. vielfach für ‘Robinie’. Der Name wird Anfang des 18. Jhs. (doch vgl. schon vereinzeltes die Dornstaude Acatia, 1582) aus lat. acacia entlehnt. Das diesem voraufgehende griech. akakía (ἀκακία) ist möglicherweise ägypt. Ursprungs.

Typische Verbindungen zu ›Akazie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akazie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Akazie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch für die zwei mächtigen Akazien, die damals umgelegt werden sollten, setzte sich Eska ein. [Süddeutsche Zeitung, 17.09.2004]
Die Akazien entlang der Häuser blieben aber auf jeden Fall erhalten. [Süddeutsche Zeitung, 14.10.2003]
Durch die Akazien saust tobend der Wind und stößt hart an die Fenster. [Brief von Wilhelm Busch an Marie Hesse vom 13.11.1904. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1904], S. 20594]
Eine Akazie spendet leider weitaus weniger Schatten, als man denkt oder berechnet. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Gerade haben die Akazien zu blühen und zu duften begonnen. [Die Welt, 17.04.2002]
Zitationshilfe
„Akazie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akazie>.

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