Akelei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Akelei · Nominativ Plural: Akeleien · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungAke-lei (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

Hahnenfußgewächs lichter Laubwälder und Waldwiesen, Zierpflanze der Gärten mit (meist) blauvioletten, glockenförmigen Blüten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Akelei f. Staude der Hahnenfußgewächse mit auffällig gespornten Blüten. Ahd. agaleia, auch akileia (9./10. Jh.) bezeichnet mit Dornen versehene Bäume und Sträucher, dann (Hs. 12. Jh.) ‘Akelei’, mhd. ageleie, akelei, mnd. ak(e)leye, mnl. a(c)keleye, acoleie, nl. akelei, akolei. Entlehnung aus mlat. aquileia. Dieses aus mlat. ack-, acoleia; wohl zu lat. aculeus ‘Stachel’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

blau

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akelei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit ist die Akelei nochmals in Mode gekommen und blüht nun wieder in unseren Gärten.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 40
Die Rede ist von einer der bezauberndsten Blumen in unseren Gärten, der Akelei.
Der Tagesspiegel, 11.07.2004
Extrem selten kommen die Gewöhnliche Akelei, die Herbstzeitlose und der Frauenschuh vor.
Die Welt, 31.12.2005
An erster Stelle stehen Lavendel, Akelei und die Rosenkavaliere vor der Ladentheke.
Die Zeit, 19.05.2004, Nr. 21
Die Texte wollen erfahren sein, als violett oder indisch, als Nashorn oder Akelei, als Wesen, als Phänomen, als Leben.
Die Zeit, 03.02.1986, Nr. 05
Zitationshilfe
„Akelei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akelei>, abgerufen am 23.01.2019.

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