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Akklamation, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Akklamation · Nominativ Plural: Akklamationen
Aussprache 
Worttrennung Ak-kla-ma-ti-on
Herkunft Latein

Bedeutungsübersicht+

  1. [besonders österreichisch] ...
    1. 1. Beifall, Applaus
    2. 2. Zustimmung durch Zuruf
eWDG

Bedeutung

besonders österreichisch
1.
Beifall, Applaus
Beispiel:
in lebhafte, stürmische Akklamationen ausbrechen
2.
Zustimmung durch Zuruf
Beispiel:
jmdn. durch Akklamation wählen

Thesaurus

Synonymgruppe
Fanatismus · Übereifer  ●  Akklamation  fachspr.
Synonymgruppe
Akklamation · Applaus · Beifall · Beifallklatschen · Beifallsbezeigung · Beifallsorkan · Beifallsrauschen · Beifallssturm · Beifallsäußerung · Handgeklapper · Jubel · Klatschen · Ovation · Standing Ovations · stehende Ovationen (es gibt ...) · tosender Beifall  ●  Beifallsbekundung  geh. · Beifallsbezeugung  geh.
Assoziationen
  • (das Publikum) von den Sitzen reißen · (die Zuschauer) zu Beifallsstürmen hinreißen · (einen) Beifallssturm entfachen
  • Applaus spenden · Beifall klatschen · Beifall spenden · Bravo rufen · beklatschen · es gibt (viel / kräftigen / starken ...) Applaus · klatschen  ●  (jemandem) applaudieren  Hauptform · akklamieren  österr. · (die) Hände rühren  geh. · (mit) Beifall bedenken  geh. · Beifall zollen  geh. · in die Händchen patschen  ugs., abwertend

Typische Verbindungen zu ›Akklamation‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akklamation‹.

Verwendungsbeispiele für ›Akklamation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber auch an den Akklamationen scheint sich das Volk nicht mehr beteiligt zu haben. [Scharnagl, August u. a.: Gemeindegesang. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 10913]
Die politische Praxis des Dritten Reiches kannte nur die Akklamation. [o. A.: Einhundertdreiundsiebzigster Tag. Montag, 8. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12818]
Da ist die Akklamation das Mittel der Führung, sich zu etablieren. [o. A.: WIE AMERIKANER DEMOKRATISCH EINEN LANDSMANN AUSSUCHEN, DER DANN PRÄSidENT DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA WERDEN SOLL. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1988]]
Vermutlich begnügten sich die meisten mit Schweigen und versuchten, entwürdigenden Akklamationen, so gut es ging, aus dem Wege zu gehen. [Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 307]
Auf dem Kongreß vor drei Jahren wurden die neun per Akklamation im Amt bestätigt. [Süddeutsche Zeitung, 07.04.1994]
Zitationshilfe
„Akklamation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akklamation>.

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