Akklimatisation, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ak-kli-ma-ti-sa-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Anpassung von Lebewesen an veränderte klimatische Verhältnisse
2.
Gewöhnung an veränderte Lebensumstände
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

akklimatisieren · Akklimatisation
akklimatisieren Vb. veränderten (klimatischen) Verhältnissen, ungewohnten Lebensumständen anpassen, vorwiegend in reflexiver Verwendung, um 1800 gebildet in Anlehnung an gleichbed. frz. acclimater, eine präfigierte (vgl. lat. ad- ‘zu, an, hin(zu), heran, herbei’) verbale Ableitung von afrz. frz. climat ‘Klima, Gegend’ (entlehnt aus lat. clima, s. Klima). Akklimatisation f. ‘Anpassung, Eingewöhnung’ (Anfang 19. Jh.).

Verwendungsbeispiele für ›Akklimatisation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Brummschädel wegen mangelnder Akklimatisation wollen wir uns gern ersparen. [Süddeutsche Zeitung, 26.05.2000]
Ohne besondere Akklimatisation genügen vorerst etwa 2500 Meter, eben wie bei Erwachsenen. [Süddeutsche Zeitung, 30.07.1999]
Im Gebirge oder an der See kann die Akklimatisation länger dauern. [Die Zeit, 07.10.1977, Nr. 41]
Doch bevor wir uns auf den Weg zum Schnee am Kilimandscharo machen, ist Akklimatisation angesagt. [Süddeutsche Zeitung, 14.05.1996]
Wer für die Akklimatisation zu wenig Zeit aufwendet, läuft Gefahr, von akuter Bergkrankheit erfaßt zu werden. [Die Zeit, 20.08.1982, Nr. 34]
Zitationshilfe
„Akklimatisation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akklimatisation>.

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