Akkreditiv, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Akkreditivs · Nominativ Plural: Akkreditive
Aussprache
WorttrennungAk-kre-di-tiv
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Wirtschaft Auftrag an eine Bank zur Zahlung eines Betrages an einen Dritten unter bestimmten Bedingungen
Beispiel:
jmdm. ein Akkreditiv eröffnen
2.
Diplomatie Beglaubigungsschreiben einer Regierung zur Einführung ihres diplomatischen Vertreters in einem anderen Lande
Beispiel:
der Botschafter überreichte (bei seinem Antrittsbesuch) das Akkreditiv seines Staatsoberhauptes

Thesaurus

Synonymgruppe
Akkreditiv · ↗Beglaubigungsschreiben · ↗Kreditbrief

Typische Verbindungen zu ›Akkreditiv‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akkreditiv‹.

Verwendungsbeispiele für ›Akkreditiv‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angezahlt werden binnen 30 Tagen per Akkreditiv auf diese Bank 2000 Mark.
Die Zeit, 06.12.1968, Nr. 49
Außerdem sei das gesamte Asiengeschäft durch bestätigte Akkreditive deutscher Banken abgesichert.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.1998
Den Kurs der in Form von Akkreditiven zugewiesenen Reichsmark bestimmt die Nationalbank.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1936]
Bei Vereinbarung eines Akkreditivs zahlt die Bank auch nur bei `reinem´ Frachtbrief, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
C't, 1991, Nr. 4
Systematisch stellt Siegfried Häberle in seinem "Handbuch der Akkreditive, Inkassi, Exportdokumente und Bankgarantien" deren Arten und Abwicklungen dar.
Die Welt, 23.08.2001
Zitationshilfe
„Akkreditiv“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akkreditiv>, abgerufen am 06.04.2020.

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