Akku, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Akkus · Nominativ Plural: Akkus
Aussprache
WorttrennungAk-ku
GrundformAkkumulator
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

akkumulieren · Akkumulation · Akkumulator · Akku
akkumulieren Vb. ‘anhäufen, ansammeln’, entlehnt (Mitte 16. Jh.) aus gleichbed. lat. accumulāre, vgl. lat. cumulāre ‘häufen’ (zu lat. cumulus ‘Haufen, aufgetürmte Masse’, s. ↗Kumulus) und ad- ‘zu, an, hin(zu), heran, herbei’. In der Wirtschaft ‘Geld, Kapital, Gewinn, Arbeit, Produktionsmittel anhäufen’ (1821, Wiedergabe von engl. to accumulate), dann speziell ‘Mehrwert in Kapital rückverwandeln’ (Marx 1844). Dazu Akkumulation f. ‘Anhäufung, Ansammlung, Speicherung’ (1. Hälfte 19. Jh.), aus gleichbed. lat. accumulātio (Genitiv accumulātiōnis); vgl. Akkumulation des Kapitals (1821, Wiedergabe von engl. accumulation of capital, von A. Smith 1776 geprägt), dann speziell ‘Rückverwandlung eines möglichst großen Teils des Mehrwerts in konstantes und in variables Kapital’ (Marx 1844). Akkumulator m. ‘auf elektrochemischer Basis arbeitender Stromspeicher, hydraulischer Druckspeicher’ (80er Jahre 19. Jh.; vgl. wenig älteres frz. accumulateur und engl. accumulator), von lat. accumulātor ‘Anhäufer’; dazu das Kurzwort Akku m. (20er Jahre 20. Jh.).

Thesaurus

Elektrizität, Technik
Synonymgruppe
Akku · ↗Akkumulator · ↗Speicherzelle · ↗Stromspeicher · aufladbare Batterie · wiederaufladbare Batterie
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufladen Batterie Bereitschaftszeit Diskettenlaufwerk E-Auto Elektroauto Ladegerät Ladestand Ladezustand Laptop Neige Netzteil Notebook Speicherkarte aufgeladen aufladbar aufladen auftanken austauschbar defekt durchhalten eingebaut entladen leer mitgeliefert nachladen schlappmachen vollgeladen wechselbar wiederaufladbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akku‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man jahrelang nur abgibt, muss man den Akku auch wieder aufladen.
Der Tagesspiegel, 31.08.1999
Schließlich begannen immer mehr Reporter angesichts schwächer werdender Akkus, ihre Texte von Hand zu schreiben.
Süddeutsche Zeitung, 25.03.1999
Und ich habe so einen großen Akku, ich kann mir auch nicht vorstellen, daß der irgendwann einmal leer sein soll.
Der Spiegel, 17.08.1992
Vorausgesetzt, man hatte einen leistungsstarken Akku eingelegt, konnte man Aufnahmen um bis zu 72 Stunden verzögert starten.
Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 118
Erst nach geraumer Zeit landet hinter Ihnen ein Monteur mit Akku.
Spoerl, Alexander: Mit dem Auto auf Du, Berlin u. a.: Dt. Buchgemeinschaft 1961 [1953], S. 250
Zitationshilfe
„Akku“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akku>, abgerufen am 18.10.2019.

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