Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Aktivlegitimation, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Ak-tiv-le-gi-ti-ma-ti-on
Wortzerlegung aktiv Legitimation
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache im Zivilprozess   sachliche Befugnis des Klägers, das strittige Recht geltend zu machen

Thesaurus

Jura
Synonymgruppe
Aktivlegitimation · Sachbefugnis

Verwendungsbeispiele für ›Aktivlegitimation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie haben, wie der Jurist sagt, ihre "Aktivlegitimation" verloren, weil sie dank ihres Zeugnisverweigerungsrechts nun auch nicht mehr belauscht werden dürfen. [Die Zeit, 19.03.1998, Nr. 13]
Er hat nämlich damit die Aktivlegitimation für Klagen und andere Rechtsschutzmaßnahmen erhalten und kann also um seine Werte wieder kämpfen. [Die Zeit, 13.09.1951, Nr. 37]
Nach Ansicht der Richter fehlt der Bundesrepublik für eine Klage jedoch die "Aktivlegitimation". [Die Welt, 30.09.2005]
Dem Oberkirchenrat fehle wegen personener Unzuständigkeit die Aktivlegitimation zu seiner Klage (905 E). [Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]]
Zitationshilfe
„Aktivlegitimation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Aktivlegitimation>.

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