Akzeptanz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Akzeptanz · Nominativ Plural: Akzeptanzen · wird selten im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungAk-zep-tanz
DWDS-Vollartikel, 2015

Bedeutung

Bereitschaft, etw. zu akzeptieren; Akzeptierung, Anerkennung, Einverständnis; Beliebtheit
Beispiele:
Diese Leute [mit Übergewicht] sind […] oft völlig gesund. Ich frage sie dann: »Warum wollen Sie überhaupt abnehmen?« Die Antworten […] [sind] meist diffuse Mischungen aus Ängsten vor Krankheiten und vor fehlender sozialer Akzeptanz. [Welt am Sonntag, 11.02.2018, Nr. 6]
Wir brauchen eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz für politische Kompromisse, damit unsere Demokratie weiter gut existieren kann. [Welt am Sonntag, 14.01.2018, Nr. 2]
Was gern von der Schufa als Einverständnis hingestellt wird (»eine hohe Akzeptanz des Schufa-Verfahrens bei den Verbrauchern«), hat in den meisten Fällen einen ganz anderen Grund: Denn wer sich weigert, kann den erhofften Kredit […] vergessen. [Welt am Sonntag, 03.11.2002]
Ich bin mit 21 Sportinvalide geworden und seitdem Trainer. Ich habe nicht den Bekanntheitsgrad von Spielern wie Rudi Völler, Andi Brehme oder Matthias Sammer. Sie sind alle ungefähr in meinem Alter, aber ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit ist aufgrund ihrer Erfolge viel größer. [Der Tagesspiegel, 29.08.2001]
Er werde auch zusehen, wie man Staatspräsident Jaruzelski beeinflussen könne, um die Akzeptanz für den deutschen Vorschlag zu erhöhen. [Nr. 281: Delegationsgespräch Kohl mit Bush vom 17. Mai 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 3321]
Denn nur wenn man die genetischen Unterschiede der Menschen kenne, die zu verschiedenen Reaktionen und Akzeptanzen auf und von Therapien führen, könnten auch geeignete Behandlungsmethoden entwickelt werden. [Der Standard, 09.09.2004] ungewöhnl. Pl.
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: gesellschaftliche, breite, zunehmende, mangelnde, fehlende, schwindende Akzeptanz
mit Genitivattribut: die Akzeptanz der Gentechnik, Riester-Rente, Energiewende, Realität, einer Technologie, eines Mediums
mit Prädikativ: die Akzeptanz von etw., jmdm. ist gering, niedrig, hoch, groß, entscheidend (für etw.)
hat Präpositionalgruppe/-objekt: die Akzeptanz (von etw.) in der Bevölkerung, bei den Bürgern; die Akzeptanz von Lesben, Schwulen

Thesaurus

Synonymgruppe
Akzeptanz · ↗Akzeptierung · ↗Annahme · ↗Aufnahme
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Akzeptanz · ↗Bejahung · ↗Entgegenkommen · ↗Wohlwollen · ↗Zuspruch · ↗Zustimmung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bevölkerung Gentechnik Kernenergie Kreditkarte Riester-Rente Technologie Toleranz Zeitarbeit abhängen abnehmend allgemein breit erhöhen fehlend gegenseitig genießen gering gesellschaftlich hoch mangelnd schwinden schwindend stoßen testen uneingeschränkt untergraben verhelfen wachsend werben zunehmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Akzeptanz‹.

Zitationshilfe
„Akzeptanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Akzeptanz>, abgerufen am 19.02.2019.

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