Albinismus

WorttrennungAl-bi-nis-mus (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Biologie erbliches Fehlen von Farbstoffen in Haut, Haaren u. Augen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Albino · Albinismus
Albino m. Mensch, Tier ohne Pigmente in Haut, Haar und Augen, Übernahme (1. Hälfte 18. Jh.) von span. port. albino ‘Weißling’, Substantivierung (vielleicht über die Fügung span. negros albinos für pigmentlose Neger der westafrikanischen Küstengebiete) von span. albino ‘weißlich’, aus mlat. albinus ‘weiß’ (zu lat. albus ‘weiß’). Albinismus m. ‘Pigmentanomalie’ (Mitte 19. Jh.), span. albinismo, frz. albinisme.

Thesaurus

Biologie, Medizin, Zoologie
Synonymgruppe
Farblosigkeit  ●  Albinismus  fachspr., lat. · Leukopathie  fachspr., griechisch · ↗Leuzismus  fachspr., griechisch
Assoziationen
Antonyme

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Albinismus ist eine genetisch bedingte Pigmentstörung, gibt es bei Tieren häufiger.
Bild, 17.06.2000
Auch bei Menschen mit Albinismus sind die Augen blau oder grau, in einigen Fällen auch hellbraun.
Die Zeit, 29.09.2003, Nr. 39
Für einen Altbayern ist dies eine Art von Albinismus, der Ausfall eines landestypischen Enzyms.
Süddeutsche Zeitung, 17.09.2002
Michaela Fuchs hat die Erbkrankheit Albinismus und ist fast blind.
Der Tagesspiegel, 03.01.2001
Auch Albinismus ist bedingt durch einen Block (b in Abb. 8,1) im Phenylalanin-Tyrosin-Stoffwechsel.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 179
Zitationshilfe
„Albinismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Albinismus>, abgerufen am 22.02.2019.

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