Albino, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Albinos · Nominativ Plural: Albinos
Aussprache
WorttrennungAl-bi-no
HerkunftSpanisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Mensch oder Tier mit fehlender Farbstoffbildung
b)
(Blüten)blatt, Samenkorn o. Ä. mit fehlender Farbstoffbildung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Albino · Albinismus
Albino m. Mensch, Tier ohne Pigmente in Haut, Haar und Augen, Übernahme (1. Hälfte 18. Jh.) von span. port. albino ‘Weißling’, Substantivierung (vielleicht über die Fügung span. negros albinos für pigmentlose Neger der westafrikanischen Küstengebiete) von span. albino ‘weißlich’, aus mlat. albinus ‘weiß’ (zu lat. albus ‘weiß’). Albinismus m. ‘Pigmentanomalie’ (Mitte 19. Jh.), span. albinismo, frz. albinisme.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die beiden nächsten Kinder kamen als Albinos zur Welt.
Bild, 01.12.2004
Bereits vor Erscheinen des Romanes gab es den „Albino“ im Funk.
Die Zeit, 23.12.1960, Nr. 52
Experten erklärten, es handele sich offenbar um einen echten Albino.
Die Welt, 09.11.2001
Trotz seiner Verlegenheit fährt der Albino fort auf seiner Conga herumzutrommeln.
konkret, 1994
Sobald sich jedoch zwischen gefangenen Ratten Albinos befanden, wurden diese ausgesondert und in Schaubuden und Menagerien als Kuriosität gezeigt.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 217
Zitationshilfe
„Albino“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Albino>, abgerufen am 18.02.2019.

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