Alkali, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Alkalis · Nominativ Plural: Alkalien
Aussprache
WorttrennungAl-ka-li (computergeneriert)
HerkunftArabisch
Wortbildung mit ›Alkali‹ als Erstglied: ↗Alkaliblau · ↗Alkalilösung · ↗Alkalimetall · ↗Alkalisalz · ↗alkalifrei · ↗alkalisch
 ·  mit ›Alkali‹ als Letztglied: ↗Erdalkali · ↗Ätzalkali
eWDG, 1967

Bedeutung

Chemie laugenartige chemische Verbindung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Alkali · alkalisch
Alkali n. Bezeichnung für Hydroxid, Oxid oder Karbonat der Alkalimetalle, auch ‘Laugensalz’, Übernahme (Anfang 16. Jh.) von mlat. alkali, alcalia ‘Pottasche’, das gleichbed. arab. al-qalī fortsetzt; wörtlich ‘das Ausgelaugte’ nach der ursprünglichen Art der Gewinnung durch Auskochen von Pflanzenasche mit Wasser; s. auch ↗Kali. alkalisch Adj. ‘laugenhaft, basisch’ (16. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›Alkali‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Alkali‹.

Verwendungsbeispiele für ›Alkali‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das gilt namentlich auch gegenüber Alkali, ferner auch gegenüber Säuren einschließlich Salpetersäure.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 170
In der Technik hat man dennoch die Löslichkeit in Alkali zur Charakterisierung von Zellstoffen benutzt.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 122
Neutrale Seifen oder Kernseifen enthalten keinen Überschuß von Alkali (Lauge), reizen darum die Haut nicht.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 287
Bekanntlich enthält dieses Präparat aber als Verunreinigung einen schwefelhaltigen Körper, der gewöhnlich durch Kochen mit Alkali und Bleioxyd entfernt wird.
Fischer, Emil: Spaltung einiger racemischer Aminosäuren in die optisch-aktiven Komponenten III. In: ders., Untersuchungen über Aminosäuren, Polypeptide und Proteine (1899-1906), Berlin: Springer 1906 [1900], S. 112
Unter dem Einfluß des Alkalis erleiden die Zucker und ihre Oxydationsprodukte komplizierte Umlagerungen.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 249
Zitationshilfe
„Alkali“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Alkali>, abgerufen am 04.04.2020.

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