Alliteration, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Alliteration · Nominativ Plural: Alliterationen
Aussprache
WorttrennungAl-li-te-ra-ti-on (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

Literaturwissenschaft Gleichheit der Anlaute betonter Silben, Stabreim
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Alliteration f. ‘Stabreim’, Gleichheit im Anlaut mehrerer Wörter oder betonter Silben (Ende 18. Jh., Jean Paul; älter engl. alliteration und schwed. allitieration, 17. Jh.), gelehrte Bildung zu lat. littera ‘Buchstabe’. Nach Adelung Styl (1787) 1, 289 wird nlat. alliteratio (Genitiv alliterationis) zuerst von dem italienischen Humanisten Pontanus (gest. 1505) verwendet.

Thesaurus

Synonymgruppe
Alliteration · ↗Stabreim

Typische Verbindungen
computergeneriert

Assonanz Binnenreim Reim hübsch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Alliteration‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die bayerischen Biere sind nicht nur eine Alliteration, sie haben auch seinen eigenen Tag.
Süddeutsche Zeitung, 23.04.2002
Die knackige Alliteration bezeichnet ein mehrheitlich von Sponsoren finanziertes Modell.
Die Zeit, 26.03.2001, Nr. 13
Und bestimmte Alliterationen - die Luft "zitterte vom Zirpen der Zikaden" - gehören verboten.
Der Tagesspiegel, 04.12.1998
Der Gedanke allerdings hält hier mit den Alliterationen nicht Schritt.
konkret, 1985
Hintersinnig richtet sich die kuschelige Alliteration des »weichen Wassers« aufs fernsehgespeiste Fühlen und Trachten jedes Konsumenten.
konkret, 1988
Zitationshilfe
„Alliteration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Alliteration>, abgerufen am 22.03.2019.

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