Allmende, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Allmende · Nominativ Plural: Allmenden
Aussprache
WorttrennungAll-men-de
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet gemeinsam genutztes Gemeindeeigentum an Feldern, Wiesen, Wäldern, Gemeindeland

Thesaurus

Synonymgruppe
Allgemeingut · Allmende · Gemeindeland
Synonymgruppe
Allmende · gemeine Mark

Verwendungsbeispiele für ›Allmende‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir müssen Formen gemeinschaftlicher Entscheidungsfindung entdecken, die dazu geeignet sind, unsere Allmenden zu managen.
Die Zeit, 19.12.2011, Nr. 51
Denn in den nächsten Spielrunden investierten die vorher bestraften Spieler doch einen Teil ihres Einsatzes für die "Allmende".
Die Welt, 10.01.2002
Der Inhalt der Dissertation Kirchners (1441) umfaßt nicht die Gesamtheit der Allmenden und ihrer Schicksale in Unterfranken.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 601
Ein volles staatliches Bodeneigentum hat es nur in militärischen oder priesterlichen Despotien gegeben; die Allmende setzte ursprünglich Überwiegen der Weidewirtschaft über den Ackerbau voraus.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 419
Denn wenn auch im Mittelalter dort mehr Ackerbau getrieben wurde, als heute, so blieb doch die Viehzucht auf der großen, gemeinsamen Allmende der Hauptwirtschaftszweig.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 28957
Zitationshilfe
„Allmende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Allmende>, abgerufen am 04.04.2020.

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