Alteration, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAl-te-ra-ti-on
Grundformalterieren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
veraltet Aufregung, Gemütsbewegung; Schreck, Verwirrung
b)
Medizin krankhafte Veränderung, Verschlimmerung eines Zustands
2.
Musik chromatische Veränderung eines Tones innerhalb eines Akkords

Typische Verbindungen
computergeneriert

Imperfektion chromatisch harmonisch psychisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Alteration‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die expressive Kraft, die den Weg dazu freimachte, war die Alteration.
Mannzen, Walter u. a.: Expressionismus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 11349
Haerter lärmt und leidet, entwindet den Akkorden ungewohnte Alterationen und den Schemata eigenwillige Progressionen.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2001
Es entstand unter dem Druck dieses Accentes unvermerkt, und durch eine Art unbewußter Mundbequemlichkeit, eine leichte phonetische Alteration von einer oder zwei Silben.
Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 71
Neben der Charakterisierung des Materials können hierbei auch Prozesse, wie beispielsweise umweltbedingte Alterationen von Bausubstanzen, im Mikrobereich analysiert werden.
Der Tagesspiegel, 27.10.2004
Umgekehrt wird Alteration oft durch vorgeschrieben.
o. A.: C. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 24483
Zitationshilfe
„Alteration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Alteration>, abgerufen am 17.02.2019.

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