Amüsierbetrieb, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungAmü-sier-be-trieb
WortzerlegungamüsierenBetrieb
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend
1.
oberflächlicher Vergnügungstrubel
2.
Synonym zu Amüsierlokal

Typische Verbindungen
computergeneriert

gigantisch nächtlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Amüsierbetrieb‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im "Tropicana", dem Amüsierbetrieb in Havanna, gehen unterdessen die Lichter aus und die Spots an.
Der Tagesspiegel, 05.07.1997
Noch aber taugt der Tag der deutschen Einheit immerhin für einen zugkräftigen Amüsierbetrieb.
Süddeutsche Zeitung, 02.10.1996
Wir appellieren daher, den Erholungswert zu erhalten und eine zukünftige Übergewichtung des nächtlichen Amüsierbetriebs zu vermeiden.
Die Welt, 13.11.1999
Knapp 200 Mitarbeiter aus dem Amüsierbetrieb kamen elegant gekleidet mit ihren Kindern ins Bayern-Bierzelt.
Bild, 22.04.2000
Trotz schwierigster Situation, trotz hastendem Leben und hochgezüchtetem, flachem Amüsierbetrieb vermochte Berlin nach 1918 Weltmittelpunkt der Pflege ernster Musik zu werden.
Sasse, Dietrich: Berlin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 4433
Zitationshilfe
„Amüsierbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Amüsierbetrieb>, abgerufen am 20.05.2019.

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