Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Amerikanismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Amerikanismus · Nominativ Plural: Amerikanismen
Aussprache 
Worttrennung Ame-ri-ka-nis-mus
Wortbildung  mit ›Amerikanismus‹ als Letztglied: Antiamerikanismus · Hispanoamerikanismus
eWDG

Bedeutungen

1.
Nachahmung des nordamerikanischen Lebensstils
Grammatik: meist im Singular
2.
aus dem amerikanischen Englisch übernommene sprachliche Eigentümlichkeit, die in einer anderen Sprache fremd wirkt

Verwendungsbeispiele für ›Amerikanismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies sei die tiefste Ursache des wachsenden Anti Amerikanismus in der Welt gewesen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]]
Selbstverständlich kann man sich mit übertriebenen Amerikanismen auch zu Recht unbeliebt machen. [Die Welt, 18.03.2000]
Vor allem Amerikanismen werden geächtet, was sehr ernst genommen wird. [Süddeutsche Zeitung, 17.12.1994]
In dem Artikel wurden vor allem die heute so verbreiteten Amerikanismen kritisiert. [Der Tagesspiegel, 12.07.2004]
Eigentlich nur als Ergänzung gedacht, führte der Amerikanismus doch zu einem gewissen Minimalismus in dogmatischer Hinsicht. [Maron, G.: Reformkatholizismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 5312]
Zitationshilfe
„Amerikanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Amerikanismus>.

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