Amerikanismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Amerikanismus · Nominativ Plural: Amerikanismen
Aussprache
WorttrennungAme-ri-ka-nis-mus
Wortbildung mit ›Amerikanismus‹ als Letztglied: ↗Antiamerikanismus · ↗Hispanoamerikanismus
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Nachahmung des nordamerikanischen Lebensstils
Grammatik: meist im Singular
2.
aus dem amerikanischen Englisch übernommene sprachliche Eigentümlichkeit, die in einer anderen Sprache fremd wirkt

Typische Verbindungen zu ›Amerikanismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Amerikanismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Amerikanismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbstverständlich kann man sich mit übertriebenen Amerikanismen auch zu Recht unbeliebt machen.
Die Welt, 18.03.2000
Dies sei die tiefste Ursache des wachsenden Anti Amerikanismus in der Welt gewesen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]
Eigentlich nur als Ergänzung gedacht, führte der Amerikanismus doch zu einem gewissen Minimalismus in dogmatischer Hinsicht.
Maron, G.: Reformkatholizismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 5312
Linckes Stil blieb sich immer gleich, er unterlag, dem Amerikanismus abgewandt, keiner Wandlung.
Nick, Edmund: Lincke. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 35980
Der »Amerikanismus« ist als Begriff und Theorie ein Gebilde französischer Herkunft.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 17399
Zitationshilfe
„Amerikanismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Amerikanismus>, abgerufen am 04.04.2020.

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