Amtsgewalt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAmts-ge-walt (computergeneriert)
WortzerlegungAmtGewalt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Amtsbefugnis

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aufhebung Mißbrauch Zeichen bischöflich mißbrauchen voll Übertragung übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Amtsgewalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einigen wenigen Büros regiert allerdings noch die selbstherrliche Amtsgewalt.
konkret, 1991
Andere wieder sind Abzeichen einer bestimmten Amtsgewalt oder gewisser Rechte.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22046
Das bedeutete vor allem, die Kämpfer mit einem dünnen Stock, dem Zeichen ihrer Amtsgewalt, anzutreiben, es nicht am nötigen Engagement fehlen zu lassen.
Die Welt, 29.03.2001
Die altkirchlichen Ordnungen zeigen, daß jeder Bischof seine Amtsgewalt unmittelbar von Gott entgegennimmt und daher Gott unmittelbar verantwortlich ist.
Smend, R.: Kirchenverfassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 15162
Es gibt keine »Amtssprengel« und »Kompetenzen«, aber auch keine Appropriation von Amtsgewalten durch »Privileg«.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 133
Zitationshilfe
„Amtsgewalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Amtsgewalt>, abgerufen am 24.04.2019.

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