Anämie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anämie · Nominativ Plural: Anämien
Aussprache
WorttrennungAn-ämie · Anä-mie (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Anämie‹ als Grundform: ↗anämisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Medizin Verminderung der roten Blutkörperchen

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Bleichsucht  veraltet · Anämie  fachspr. · ↗Blutarmut  ugs. · ↗Blutmangel  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Behandlung Leukämie aplastisch hämolytisch infektiös leiden perniziös

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anämie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Offensichtlich ist das Ende des Jahrhunderts auch die Zeit künstlerischer Anämie.
Süddeutsche Zeitung, 10.05.1997
Zu wenig Eisen führt zu Anämie, zu viel wirkt als Gift.
Die Welt, 08.04.2002
Der ist doch tot, schon vor fünf Jahren, perniziöse Anämie, vierundfünfzig geworden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1945. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1945], S. 59
Eine ansteckende Anämie befiel meine Katzen, und alle mußten eingeschläfert werden.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 254
Während das für die meisten Betroffenen (Heterozygoten) keine ernsten Konsequenzen hat, leidet ein kleiner Teil (Homozygoten) an ernstlicher Anämie.
Bresch, Carsten: Klassische und molekulare Genetik, Berlin u. a.: Springer 1965 [1964], S. 179
Zitationshilfe
„Anämie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anämie>, abgerufen am 25.05.2019.

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