Anachoret, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Anachoreten · Nominativ Plural: Anachoreten
Aussprache
WorttrennungAna-cho-ret (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Anachoret‹ als Erstglied: ↗Anachoretentum
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben büßender Einsiedler

Typische Verbindungen
computergeneriert

Wüste

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anachoret‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Anachoret behielt aber ein Minimum an Besitz, weil er Werkzeug und Material benötigte, um von seiner Arbeit leben zu können.
Lau, F.: Armut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20295
Die Anachoreten und die Propheten besannen sich in den Einöden.
Die Zeit, 06.04.1950, Nr. 14
Der wundergläubige Anachoret, der sich aus den Wäldern der Romantik in die Marktwirtschaft verirrt hat, lernt eine ernüchternde Lektion.
Süddeutsche Zeitung, 17.04.2003
Hier ist kein Raum für den zuweilen bizarren Formen annehmenden Individualismus einzelner Anachoreten in ihrer Lebensführung noch für deren Subjektivismus in Askese und Frömmigkeit.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 24559
Als Krönung der positiven Askese und Herzensmystik entdeckte der Anachoret dieser Prägung den inneren Christus, das Königreich Gottes im Menschen.
Rubin, Berthold: Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15198
Zitationshilfe
„Anachoret“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anachoret>, abgerufen am 23.03.2019.

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