Analogon, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungAna-lo-gon (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich analoger, ähnlicher, gleich gearteter Fall

Thesaurus

Synonymgruppe
Entsprechung · ↗Gegenstück · dazu passende Sache  ●  Analogon  fachspr. · ↗Gegenpart  geh. · ↗Korrelat  geh. · ↗Pendant  geh., franz.
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ist das Analogon zu den Formen existentiellen Unheils außerhalb des Christentums.
Rott, W.: Sünde und Schuld. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 27499
Methodisch gesehen handelt es sich also um ein soziologisches Analogon zur Individualmedizin.
Die Zeit, 06.12.1951, Nr. 49
Aber indem ich die Bestimmung durch das Analogon gebe, spreche ich mir selber das Urteil.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1922. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1922], S. 26
Für ein Analogon zur weiblichen Menopause gibt es keine Beweise.
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2000
Das mechanische Analogon hierzu ist die Beziehung auf ein in gleichförmiger Bewegung begriffenes Koordinatensystem.
Barkhausen, Heinrich: Das Problem der Schwingungserzeugung mit besonderer Berücksichtigung schneller elektrischer Schwingungen, Leipzig: Hirzel 1907, S. 5
Zitationshilfe
„Analogon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Analogon>, abgerufen am 23.02.2018.

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