Anbahnung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anbahnung · Nominativ Plural: Anbahnungen
Aussprache 
Worttrennung An-bah-nung
Wortzerlegung anbahnen-ung
Wortbildung  mit ›Anbahnung‹ als Letztglied: ↗Beziehungsanbahnung · ↗Eheanbahnung · ↗Geschäftsanbahnung
eWDG

Bedeutung

Vorbereitung, erste Schritte zu etw.
Beispiel:
die Anbahnung einer Ehe, von Unterhandlungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Anbahnung · ↗Anbruch · ↗Anfang · ↗Auftakt · ↗Geburtsstunde

Typische Verbindungen zu ›Anbahnung‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anbahnung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Anbahnung‹

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Eher dienen sie der Anbahnung von Sex im echten Leben.
Die Zeit, 01.10.2003, Nr. 40
In den devisenbaggernden Hotels ist es kein Problem, entsprechende Anbahnungen vorzunehmen.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 408
Sich vorzustellen, wie aus dieser holprigen Anbahnung noch eine glückliche Ehe werden soll, fällt schwer.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2003
Die deutsche Politik hat daher zunächst nur versuchen können, die Schlachtenerfolge zur Anbahnung eines die feindliche Koalition sprengenden Sonderfriedens auszuwerten.
Herzfeld, Hans: Erster Weltkrieg und Friede von Versailles. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 10339
Das aber ist die Auflösung der Anstaltskirche und die Anbahnung des Sektentypus.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 399
Zitationshilfe
„Anbahnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anbahnung>, abgerufen am 06.05.2021.

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