Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Anbahnung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anbahnung · Nominativ Plural: Anbahnungen
Aussprache 
Worttrennung An-bah-nung
Wortzerlegung anbahnen -ung
Wortbildung  mit ›Anbahnung‹ als Letztglied: Beziehungsanbahnung · Eheanbahnung · Geschäftsanbahnung
eWDG

Bedeutung

Vorbereitung, erste Schritte zu etw.
Beispiel:
die Anbahnung einer Ehe, von Unterhandlungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Anbahnung · Anbruch · Anfang · Auftakt · Geburtsstunde

Typische Verbindungen zu ›Anbahnung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anbahnung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Anbahnung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den devisenbaggernden Hotels ist es kein Problem, entsprechende Anbahnungen vorzunehmen. [Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 408]
Eher dienen sie der Anbahnung von Sex im echten Leben. [Die Zeit, 01.10.2003, Nr. 40]
Sich vorzustellen, wie aus dieser holprigen Anbahnung noch eine glückliche Ehe werden soll, fällt schwer. [Süddeutsche Zeitung, 16.05.2003]
Sollte sich nicht ein Weg zur Anbahnung eines neutralen Verhältnisses finden? [Die Fackel [Elektronische Ressource], 2002 [1900]]
Aber da Frankreich in dieser Gruppierung fehlt, kann sie in ihrer jetzigen Gestalt die Anbahnung einer gemeinsamen europäischen Verteidigung nicht zuwege bringen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1974]]
Zitationshilfe
„Anbahnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anbahnung>.

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