Anbahnung, die
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anbahnung · Nominativ Plural: Anbahnungen
Aussprache
WorttrennungAn-bah-nung (computergeneriert)
Wortzerlegunganbahnen-ung
Wortbildung mit ›Anbahnung‹ als Letztglied: ↗Beziehungsanbahnung · ↗Eheanbahnung · ↗Geschäftsanbahnung
eWDG, 1967

Bedeutung

Vorbereitung, erste Schritte zu etw.
Beispiel:
die Anbahnung einer Ehe, von Unterhandlungen

Thesaurus

Synonymgruppe
Anbahnung · ↗Anbruch · ↗Anfang · ↗Auftakt · ↗Geburtsstunde

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwicklung Arbeitsverhältnisses Beratung Beziehungen Dialogs Ehe Freundschaft Geschäften Geschäftsbeziehungen Geschäftskontakten Handlungen Kontakten Kooperationen Pflege Treffens Verhandlungen Vermittlung Vorbereitung Wirtschaftskontakten Zusammenarbeit dienen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anbahnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eher dienen sie der Anbahnung von Sex im echten Leben.
Die Zeit, 01.10.2003, Nr. 40
In den devisenbaggernden Hotels ist es kein Problem, entsprechende Anbahnungen vorzunehmen.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 408
Sich vorzustellen, wie aus dieser holprigen Anbahnung noch eine glückliche Ehe werden soll, fällt schwer.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2003
Die deutsche Politik hat daher zunächst nur versuchen können, die Schlachtenerfolge zur Anbahnung eines die feindliche Koalition sprengenden Sonderfriedens auszuwerten.
Herzfeld, Hans: Erster Weltkrieg und Friede von Versailles. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 10339
Das aber ist die Auflösung der Anstaltskirche und die Anbahnung des Sektentypus.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 399
Zitationshilfe
„Anbahnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anbahnung>, abgerufen am 27.04.2018.

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