Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Anbiederung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Anbiederung · Nominativ Plural: Anbiederungen
Aussprache 
Worttrennung An-bie-de-rung
Wortbildung  mit ›Anbiederung‹ als Erstglied: Anbiederungsversuch
eWDG

Bedeutung

plumpe Vertraulichkeit
Beispiel:
Goya war die Huldigung und Anbiederung … zuwider [ Feuchtw.Goya166]

Thesaurus

Synonymgruppe
Anbiederung · Liebedienerei · Schöntuerei
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Anbiederung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Anbiederung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Anbiederung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings deuten Anbiederungen des Regimes darauf hin, dass sie sehr ernst genommen wurden. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
Findet sie bei Juden freundliche Aufnahme, verdächtigt sie sich der Anbiederung. [Die Zeit, 01.01.1990, Nr. 01]
Konservative Politiker sprachen von einer gefährlichen Anbiederung an das irakische Regime. [Süddeutsche Zeitung, 19.02.2003]
Anbiederung als komödiantischer Tipp zum Erfolg kommt in dem Programm eigentlich nicht vor. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.2001]
Und zumindest geografisch liegt man mit dieser Anbiederung nicht falsch. [Süddeutsche Zeitung, 08.05.2001]
Zitationshilfe
„Anbiederung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Anbiederung>.

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