Andenkenindustrie, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungAn-den-ken-in-dus-trie · An-den-ken-in-dust-rie
WortzerlegungAndenkenIndustrie
eWDG, 1967

Bedeutung

fabrikmäßige Herstellung von (kitschigen) Andenken

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Andenkenindustrie blüht, doch viel zu sehen gibt es nicht mehr.
Die Zeit, 19.04.1974, Nr. 17
Nicht nur die Sportler in aller Welt bereiten sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vor, auch Japans Andenkenindustrie befindet sich in harten „Ausscheidungskämpfen“.
Die Zeit, 12.06.1964, Nr. 24
Der allgegenwärtige, heiter-tränenselige Clown der Andenkenindustrie bleibt im Münchner Haus der Kunst ausgesperrt.
Süddeutsche Zeitung, 19.09.1995
Daraus hat sich eine nicht nur im Kapitalismus verbreitete Geschenkartikel- und Andenkenindustrie entwickelt, die bes.
o. A.: Lexikon der Kunst - K. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 19737
Zitationshilfe
„Andenkenindustrie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Andenkenindustrie>, abgerufen am 26.03.2019.

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