Andenkenindustrie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung An-den-ken-in-dus-trie · An-den-ken-in-dust-rie
Wortzerlegung Andenken Industrie
eWDG

Bedeutung

fabrikmäßige Herstellung von (kitschigen) Andenken

Verwendungsbeispiele für ›Andenkenindustrie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Andenkenindustrie blüht, doch viel zu sehen gibt es nicht mehr. [Die Zeit, 19.04.1974, Nr. 17]
Nicht nur die Sportler in aller Welt bereiten sich auf die Olympischen Spiele in Tokio vor, auch Japans Andenkenindustrie befindet sich in harten „Ausscheidungskämpfen“. [Die Zeit, 12.06.1964, Nr. 24]
Die letzten Indianerstämme Nordamerikas sind in ihren Reservationen zu Schauobjekten für neugierige Touristen geworden und werden von der Andenkenindustrie entsprechend ausgenutzt. [Die Zeit, 30.07.1953, Nr. 31]
Der allgegenwärtige, heiter‑tränenselige Clown der Andenkenindustrie bleibt im Münchner Haus der Kunst ausgesperrt. [Süddeutsche Zeitung, 19.09.1995]
Indessen haben die Bauern, Holzfäller, Handwerker und Arbeiter, die die Passion spielen, im Beruf auch ohne Andenkenindustrie und kommerzialisiertem Festspielbetrieb nicht zu klagen. [Die Zeit, 31.03.1961, Nr. 14]
Zitationshilfe
„Andenkenindustrie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Andenkenindustrie>.

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