Angabe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Angabe · Nominativ Plural: Angaben
Aussprache 
Worttrennung An-ga-be (computergeneriert)
Grundform angeben
Wortbildung  mit ›Angabe‹ als Letztglied: ↗Altersangabe · ↗Behördenangabe · ↗Berufsangabe · ↗Datumsangabe · ↗Distanzangabe · ↗Einzelangabe · ↗Fehlangabe · ↗Firmenangabe · ↗Gewichtangabe · ↗Gewichtsangabe · ↗Größenangabe · ↗Herkunftsangabe · ↗Herstellerangabe · ↗Händlerangabe · ↗Inhaltsangabe · ↗Jahresangabe · ↗Literaturangabe · ↗Maßangabe · ↗Mengenangabe · ↗Militärangabe · ↗Ortsangabe · ↗Polizeiangabe · ↗Preisangabe · ↗Prozentangabe · ↗Quellenangabe · ↗Regierungsangabe · ↗Seitenangabe · ↗Stellenangabe · ↗Uhrzeitangabe · ↗Verbrauchsangabe · ↗Wertangabe · ↗Wohnungsangabe · ↗Zeitangabe

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. Mitteilung (an eine Behörde)
    1. Anweisung
  2. 2. [umgangssprachlich] Prahlerei, Aufschneiderei
  3. 3. [Ballspiel] ...
eWDG

Bedeutungen

1.
Mitteilung (an eine Behörde)
Beispiele:
falsche, richtige, unwahre, zweckdienliche, genaue Angaben machen
mit Angabe des Namens, Titels, der Adresse
nach unvollständigen Angaben
die Richtigkeit der Angaben überprüfen, bestätigen
wenn sich nur irgend eine Bestätigung Ihrer Angabe (= Behauptung) fände [ Tieck27,189]
Anweisung
Beispiel:
einen Schrank, ein Kostüm nach den Angaben des Kunden anfertigen
2.
umgangssprachlich Prahlerei, Aufschneiderei
Grammatik: nur im Singular
Beispiel:
das ist (reine) Angabe (und nichts dahinter)
3.
Ballspiel
Beispiele:
die Angabe machen (= den Ball als Erster ins Spiel bringen)
du hast die Angabe
um die Angabe spielen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

geben · abgeben · Abgabe · angeben · Angabe · Angeber · angeblich · aufgeben · Aufgabe · ausgeben · Ausgabe · ausgiebig · begeben · Begebenheit · beigeben · Beigabe · eingeben · Eingabe · Eingebung · ergeben · Ergebung · ergeben · Ergebenheit · Ergebnis · ergiebig · freigebig · Freigebigkeit · hingeben · Hingabe · Hingebung · hingebungsvoll · nachgeben · nachgiebig · übergeben · Übergabe · umgeben · Umgebung · Untergebener · vergeben · Vergebung · vergebens · vergeblich · zugeben · Zugabe
geben Vb. ‘(hin-, dar)reichen, schenken, überlassen’. Das gemeingerm. Verb ahd. geban (8. Jh.), mhd. geben, asächs. geƀan, mnd. gēven, mnl. ghēven, nl. geven, aengl. giefan (engl. to give ist aus dem Nord. entlehnt), anord. gefa, schwed. giva, got. giban (germ. *geban). Herkunft ungesichert. Das Verb wird allgemein mit lat. habēre ‘halten, haben, besitzen’, habilis ‘handlich, geeignet’, air. gaibid ‘nimmt, ergreift, erhält’, lit. gabénti ‘fördern, transportieren, herbei-, fortschaffen’, aruss. gabati ‘bedrängen, verfolgen (?)’, tschech. (älter) habati ‘raffen’, poln. gebać ‘anfechten, reizen, beunruhigen’ zu der in mehreren Varianten vorliegenden Wurzel ie. *ghabh-, *ghab-, *ghap- ‘fassen, nehmen’ (die letzte Variante wohl unter Einfluß der Wurzel ie. *kap- ‘fassen’, s. ↗heben) gestellt. Der auffallende Bedeutungsunterschied zwischen den germ. Vertretern und dem ie. Wurzelansatz (‘geben’ – ‘nehmen’) wird damit erklärt, daß hier eine germ. Eigenbildung als Ersatz für ie. *dō- ‘geben’ vorliegt, die sowohl lautlich (im Vokalismus der Stammsilbe) wie inhaltlich unter dem Einfluß von germ. *neman (s. ↗nehmen) als Gegenwort steht (was man hat, auswählend ergreift, „nimmt“, kann man darreichen, schenken, „geben“). Die reiche Bedeutungsentfaltung des Verbs führt zu zahlreichen Präfixbildungen mit weiteren Ableitungen. abgeben Vb. ‘(einen Teil) hergeben, abtreten, überlassen, darstellen, sein’ reflexiv ‘sich beschäftigen, befassen’, frühnhd. ab(e)geben, vgl. ahd. abageban ‘verlassen, im Stich lassen’ (9. Jh.); Abgabe f. ‘zu entrichtende Leistung, Überlassung’ (2. Hälfte 17. Jh.). angeben Vb. ‘(aus)sagen, anzeigen, verraten, bestimmen, prahlen, aufschneiden’, mhd. an(e)geben, auch ‘(ein Kleid) anlegen’; Angabe f. ‘Aussage, Prahlerei, Aufschneiderei’ (Anfang 16. Jh.); Angeber m. ‘Denunziant, Aufschneider’, frühnhd. angeber ‘Anfänger, Anstifter’; angeblich Adj. ‘vermeintlich’ (1. Hälfte 18. Jh.). aufgeben Vb. ‘zur Weiterleitung übergeben, erledigen lassen, verzichten, zurücktreten’, mhd. ūfgeben; Aufgabe f. ‘Übergabe zur Weiterleitung, Auftrag, Verzicht’, mhd. ūfgābe. ausgeben Vb. ‘austeilen, aushändigen, verkünden, Geld verbrauchen, spendieren’, reflexiv ‘seine Kräfte verbrauchen, verausgaben’, ahd. ūʒgeban ‘(her)ausgeben, ausschütten’ (9. Jh.), mhd. ūʒgeben; Ausgabe f. ‘Austeilung, Aushändigung, Verkündigung, Verbrauch an Geld, Edition, Nummer einer Zeitung, Zeitschrift’, spätmhd. ūʒgābe; ausgiebig Adj. ‘reichlich’ (Mitte 18. Jh.). begeben Vb. reflexiv ‘sich aufmachen, gehen, sich ereignen, geschehen’, sich einer Sache begeben ‘auf etw. verzichten’, ahd. bigeban ‘verlassen, aufgeben’ (10. Jh.), mhd. begeben; Begebenheit f. ‘Ereignis, Geschehen’ (1. Hälfte 17. Jh.). beigeben Vb. ‘mitgeben, hinzufügen, zur Verfügung stellen, nachgeben, sich fügen’ (1. Hälfte 16. Jh.); Beigabe f. (1. Hälfte 19. Jh.). eingeben Vb. ‘einflößen, einreichen’, mhd. īngeben ‘übergeben, überweisen’; Eingabe f. ‘das Einflößen, schriftlicher Vorschlag, Gesuch’, spätmhd. ingābe; Eingebung f. ‘plötzlich auftauchender Gedanke, Intuition’ (1. Hälfte 15. Jh.). ergeben Vb. ‘als Ergebnis hervorbringen’, reflexiv ‘zustande kommen, sich hingeben, widmen, die Waffen strecken, sich dem Feind ausliefern’, ahd. irgeban ‘(von sich) geben, heraus-, übergeben, sich jmdm. ausliefern, Rechenschaft ablegen’ (8. Jh.), mhd. ergeben ‘zeigen, herausgeben, übergeben, anheimgeben, einträglich sein’, reflexiv ‘sich in jmds. Gewalt geben, sich fügen’; Ergebung f. ‘das Sichergeben, Unterwerfung, Ergebenheit’ (14. Jh.); ergeben Part.adj. ‘gefügig, hingebungsvoll, wohlgeneigt’, in frühnhd. Zeit aus dem Part. Prät. mhd. ergeben ‘sich durch Gelübde dem Mönchsleben ergeben habend’; Ergebenheit f. ‘demütige Hingabe, Fügsamkeit’, mhd. ergebenheit ‘Klostergelübde’; Ergebnis n. ‘Resultat’ (um 1800); ergiebig Adj. ‘ertragreich, fruchtbar’ (16. Jh.). freigebig Adj. ‘gern gebend, großzügig’, Freigebigkeit f. (1. Hälfte 16. Jh.). hingeben Vb. ‘weg-, fortgeben, verschenken’ (15. Jh.), reflexiv ‘sich aufopfern, sich widmen’ (18. Jh.); vgl. schon ahd. hinageban ‘hingeben, übergeben, preisgeben’ (um 1000); Hingabe f. ‘Opferbereitschaft, Leidenschaft’ und gleichbed. Hingebung f. (1. Hälfte 19. Jh.), älter im Sinne von ‘das Weg-, Fortgeben’ (Hingebung seit dem 17. Jh., Hingabe seit dem 18. Jh.); hingebungsvoll Adj. ‘voll Eifer, Aufopferung’ (1. Hälfte 19. Jh.). nachgeben Vb. ‘nicht standhalten, Widerstand aufgeben, sich fügen, erschlaffen, locker werden’, spätmhd. nāchgeben ‘zulassen, einräumen’; nachgiebig Adj. ‘nicht standhaltend, keinen Widerstand entgegensetzend, schlaff, leicht umzustimmen, fügsam’ (18. Jh.). übergeben Vb. ‘aushändigen, überantworten, ausliefern, für etw. freigeben’, reflexiv ‘sich erbrechen’, mhd. übergeben ‘übertreffen, beeinträchtigen, verletzen, verzichten’, reflexiv ‘sich aufgeben, schuldig bekennen’; Übergabe f. ‘Aushändigung, Auslieferung’ (Ende 15. Jh.). umgeben Vb. ‘ein-, umschließen’, ahd. umbigeban ‘umgeben, umstellen’ (8. Jh.), mhd. umbegeben; Umgebung f. ‘einen Ort umgebende Landschaft, jmdn. umgebender Kreis von Menschen’ (um 1800; vorher dafür Environs, nach gleichbed. frz. environs Plur.), älter im Sinne von ‘das Herumgeben, Umhängen’ (Ende 15. Jh.). Untergebener m. ‘wer einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt ist’ (um 1600), substantivierte Form zum Part.adj. untergeben ‘einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt’, eigentlich Part. Prät. zu heute nicht mehr üblichem untergeben ‘unter Aufsicht stellen’, ahd. untargeban ‘unterwerfen, unterstellen’ (um 800), spätmhd. undergeben. vergeben Vb. ‘weggeben, austeilen, verschenken, verzeihen’, meist reflexiv ‘seinem Ansehen schaden’, nur reflexiv ‘sich beim Austeilen (der Spielkarten) irren, falsch geben’, ahd. firgeban ‘vergeben, schenken, einräumen’ (8. Jh.), mhd. vergeben; Vergebung f. ‘das Vergeben, Vergabe, Verzeihung’, spätmhd. vergebunge ‘Verzeihung’; vergebens Adv. ‘vergeblich, erfolglos, umsonst, nutzlos’, spätmhd. vergeben(e)s, mit sekundärem s für gleichbed. mhd. vergebene ‘geschenkweise, unentgeltlich, umsonst, unnütz, vergeblich’, Adverb zum Part. Prät. mhd. vergeben; vgl. ahd. firgebano Adv. ‘umsonst, ohne Gegenleistung’ (um 1000). vergeblich Adj. ‘erfolglos, nutzlos, umsonst’, zuerst md. vergebelich (15. Jh.), vgl. mhd. frühnhd. vergebenlich (wohl gekürzt aus vergebendlich). zugeben Vb. ‘hinzufügen, dazugeben, für richtig erklären, einräumen, gestehen’ (15. Jh.), vgl. schon ahd. zuogeban ‘hinzufügen, zuteilen, verteilen’ (9. Jh.), dagegen mhd. zuogeben ‘tapfer auf jmdn. eindringen, jmdm. zusetzen’; Zugabe f. ‘was zusätzlich über die pflichtgemäße Leistung oder Menge hinaus gegeben wird’, spätmhd. zuogābe ‘Zugabe, Mitgift’.

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Angeberei · ↗Geprahle · Geprotze · ↗Großsprecherei · ↗Großtuerei · ↗Maulheldentum · ↗Prahlerei · ↗Protzerei · ↗Schaumschlägerei · ↗Windmacherei  ●  ↗Renommisterei  bildungssprachlich · Angabe (mit)  ugs. · ↗Aufschneiderei  ugs. · ↗Bravade  geh., griechisch, lat., franz., ital., veraltet · ↗Fanfaronade  geh., bildungssprachlich, franz. · ↗Gaskonade  geh., sehr selten, veraltet · ↗Rodomontade  geh., ital., franz. · ↗Wichtigtuerei  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (mächtig) angeben · (sich) brüsten (mit) · ↗(sich) rühmen · ↗aufschneiden · herumprotzen · ↗protzen · ↗renommieren  ●  ↗prahlen  Hauptform · angeben wie ein Sack Seife  ugs. · angeben wie ein Sack Sülze  ugs. · angeben wie ne Tüte Mücken  ugs. · ↗bramarbasieren  geh.
  • (die) Aufmerksamkeit auf sich ziehen · ↗(sich) (selbst) darstellen · ↗(sich) aufspielen · (sich) in Szene setzen · (sich) in den Vordergrund schieben · (sich) in den Vordergrund spielen · ↗(sich) produzieren · ↗angeben  ●  (sich) inszenieren (als)  fig. · ↗posen  Neologismus · (seine) Show abziehen  ugs. · (sich) wichtig machen  ugs. · (sich) wichtig tun  ugs. · aufzufallen versuchen  ugs. · versuchen, aufzufallen  ugs.
  • (das) große Wort führen · (eine) Schau machen · ↗(sich) aufblasen · (sich) aufführen wie der große Zampano · ↗(sich) aufplustern · Eindruck schinden · große Reden schwingen · laut werden  ●  (sich) auf die Brust klopfen  fig. · (sich) aufs hohe Ross setzen  fig. · ↗(sich) aufspielen  Hauptform · (den) (großen) Zampano machen  ugs. · (den) Dicken markieren  ugs. · (den) Hermann machen  ugs. · (den) Larry machen  ugs. · (den) Lauten machen  ugs. · (den) Molli machen  ugs., regional · (den) Mund (sehr) voll nehmen  ugs., fig. · (den) Mund zu voll nehmen  ugs. · (den) dicken Mann markieren  ugs. · (den) dicken Max machen  ugs. · (den) dicken Max markieren  ugs. · (die) (große) Welle reißen  ugs. · (die) Backen aufblasen  ugs. · (die) Schnauze aufreißen  ugs., fig. · (die) Welle machen  ugs. · (eine) (dicke) Lippe riskieren  ugs. · (eine) Show abziehen  ugs. · (eine) große Fresse haben  derb · (eine) große Klappe haben  ugs. · (eine) große Schnauze haben  ugs. · (einen) auf dicke Hose machen  derb · (einen) auf großer Zampano machen  ugs. · (gewaltig) das Maul aufreißen  ugs. · (groß) herumtönen  ugs. · (sich) aufmandeln  ugs., bayr. · (sich) aufpupsen  derb · (sich) großtun (mit)  ugs. · (sich) in die Brust werfen  geh. · (sich) wichtig machen  ugs. · Sprüche klopfen  ugs. · ↗auf den Putz hauen  ugs., fig. · auf die Kacke hauen  derb, fig. · ↗auf die Pauke hauen  ugs., fig. · auf die Pferde hauen  ugs., fig. · blärzen  ugs., regional · den (...) raushängen lassen  ugs. · dicke Backen machen  ugs. · ↗dicketun  ugs. · ↗dicktun  ugs. · einen auf (...) machen  ugs. · groß rumtönen  ugs. · große Töne spucken  ugs. · herumblärzen  ugs., regional · ↗pranzen  ugs. · strunzen  ugs., regional · wichtigtun  ugs.
  • Arroganz · ↗Blasiertheit · ↗Egozentrik · ↗Einbildung · Eingebildetsein · Eingenommenheit von sich selbst · ↗Hochmut · ↗Narzissmus · ↗Selbstgefälligkeit · Selbstverliebtheit · ↗Stolz · ↗Überheblichkeit · übersteigertes Selbstbewusstsein  ●  ↗Hoffart  veraltend · ↗Dünkel  geh., veraltend · ↗Hybris  geh. · ↗Prätention  geh. · ↗Selbstüberhebung  geh.
  • (sich) unvernünftigerweise in Gefahr bringen · (sich) zum Retter aufspielen · den Helden spielen  ●  auf dicke Hose machen  ugs., salopp · den Dicken machen  ugs. · den Harten machen  ugs. · den dicken Max(e) machen  ugs.
  • (großer) Zampano · ↗Angeber · ↗Aufschneider · ↗Blender · ↗Großsprecher · ↗Großtuer · ↗Möchtegern · ↗Prahler · ↗Renommist · ↗Selbstdarsteller · ↗Sprücheklopfer · ↗Sprüchemacher · ↗Wichtigtuer · nichts dahinter (sein)  ●  Aufpudler  österr. · ↗Wichtigmacher  österr. · (der) Held vom Erdbeerfeld  ugs. · ↗Gernegroß  ugs. · ↗Gleisner  geh., veraltet · Graf Koks von der Gasanstalt (Ruhrdeutsch veraltend)  ugs. · Graf Rotz von der Backe  ugs. · ↗Großkotz  derb · ↗Großmaul  derb · ↗Großschnauze  ugs. · Kneipenkaiser  ugs. · Kneipenkönig  ugs. · ↗Maulheld  derb · Maulhure  derb, weibl. · Muchtprinz  ugs., berlinerisch · ↗Prahlhans  ugs. · ↗Profilneurotiker  ugs. · ↗Schaumschläger  ugs. · Stammtischexperte  ugs. · ↗Windbeutel  ugs. · aufgeblasener Gimpel  ugs. · große Klappe und nichts dahinter  ugs. · jemand, der viel erzählt, wenn der Tag lang ist  ugs.
  • Arrivierter · ↗Aufsteiger · ↗Emporkömmling · Neureicher  ●  ↗Homo novus  geh., lat. · Parvenu  geh. · ↗Parvenü  geh.
  • Ammenmärchen · ↗Aufschneiderei · ↗Bluff · ↗Erdichtung · ↗Erfindung · ↗Lügengeschichte · ↗Münchhauseniade · ↗Münchhausiade · ↗Räuberpistole · ↗Schwindel · ↗Schwindelei · ↗Seemannsgarn · ↗Windei  ●  ↗Märchen  fig. · ↗Anglerlatein  ugs. · ↗Flunkerei  ugs. · ↗Geflunker  ugs. · ↗Jägerlatein  ugs. · wilde Geschichte(n)  ugs.
  • Geländelimousine · Sportgeländewagen · Stadtgeländewagen  ●  ↗SUV  Abkürzung, engl., Hauptform · Sport Utility Vehicle  engl. · Schlampenpanzer  derb · Straßenpanzer  ugs.
Synonymgruppe
Allüren · Angabe · ↗Gehabe · ↗Getue · ↗Geziere · ↗Ziererei  ●  ↗Affektiertheit  geh. · ↗Affigkeit  ugs. · Faxen  ugs. · ↗Gedöns  ugs. · Gekünsteltheit  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Angabe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Angabe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Angabe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Frau verdiente nach eigenen Angaben drei Euro - immerhin drei mal so viel wie im Jahr zuvor.
Die Zeit, 07.11.2013 (online)
Nur wenige Hersteller kennzeichnen die Teile eindeutig nach diesen Angaben.
Van der Plas, Rob: Das Fahrrad, Ravensburg: Maier 1989, S. 102
Hier sollte man den wahren Kern von der bloßen »Angabe« unterscheiden lernen.
Commer, Heinrich: Managerknigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1985], S. 8937
Über einige weitere Opern sind keine genauen Angaben zu erhalten.
Paduano, Luigi: Mosca (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 32950
Die Angaben über den Inhalt in der Presse seien nicht unbegründet.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1938]
Zitationshilfe
„Angabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Angabe>, abgerufen am 28.02.2021.

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