Angebinde, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Angebindes · Nominativ Plural: Angebinde
Aussprache
WorttrennungAn-ge-bin-de
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend Geschenk
entsprechend der Bedeutung von anbinden (3)
Beispiele:
jmdm. ein Angebinde machen, verehren
jmdm. etw. als Angebinde überreichen
solche Paten ... von denen irgend ein Angebinde zu hoffen war [G. KellerGr. Heinrich4,676]

Typische Verbindungen zu ›Angebinde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

überreichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Angebinde‹.

Verwendungsbeispiele für ›Angebinde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein anderer Gast schaut vielleicht unsicher auf sein eigenes bescheidenes Angebinde.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 33
Es ist ein Angebinde von 960 Druckseiten geworden, diese Festschrift.
Die Zeit, 12.12.1975, Nr. 51
Ein Bote aus dem Bundespräsidialamt holte die Angebinde am nächsten Tag ab, wodurch allerhöchste Verbundenheit zur Presse unter Beweis gestellt war.
Die Zeit, 11.11.1966, Nr. 46
Er nimmt das Angebinde Schmidt von der Brust, steckt es in seine Tasche, notiert keinen Namen, erschießt keinen Übeltäter.
Becker, Jurek: Jakob der Lügner, Berlin: Aufbau-Verl. 1969, S. 114
Das kleine Angebinde aus Berlin ist Teil der Berliner Werbung um westdeutsche Arbeitnehmer.
Der Tagesspiegel, 24.01.2001
Zitationshilfe
„Angebinde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Angebinde>, abgerufen am 22.01.2020.

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