Angewiesenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Angewiesenheit · Nominativ Plural: Angewiesenheiten
WorttrennungAn-ge-wie-sen-heit

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Abhängen (von) · (das) Abhängig-Sein · (das) Angewiesen-Sein · ↗Abhängigkeit · ↗Abhängigkeitsbeziehung · ↗Abhängigkeitsverhältnis · Angewiesenheit · ↗Bedingtheit · ↗Dependenz · ↗Determiniertheit
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (das) Ausgeliefert-Sein · (das) Unterworfen-Sein

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein solches Bild hat von der objektiven Angewiesenheit auf Vermittlung, die wir bei Dichtung und Musik hervorhoben, anscheinend überhaupt nichts an sich.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 120
Das macht sie, in ihrer Angewiesenheit auf unsere Reflexivität, zugleich verwundbar, potentiell schwach.
Der Tagesspiegel, 12.12.2000
Die natürliche gegenseitige Angewiesenheit schaffe zwischen diesen beiden Ländern immer lebhaftere und politisch intensivere Bande.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1939]
Der Prozeß der Feudalisierung ist nichts anderes als eine solche zwangsläufige Verschiebung in diesem Geflecht von Angewiesenheiten.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 74
Angesichts meiner Angewiesenheit auf die Schreiberei ist Traumberuf ein Wort aus der Parfümerieschublade.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2003
Zitationshilfe
„Angewiesenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Angewiesenheit>, abgerufen am 19.08.2019.

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